Rückblickend war der vergangene Juni ein Meilenstein seiner Karriere: Nach einem epischen Finale gegen Jannik Sinner sicherte sich Alcaraz in Roland Garros seinen mittlerweile fünften Grand-Slam-Titel.
"Das ist für mich wahrscheinlich einer der besten Abschnitte der gesamten Saison", erklärte Alcaraz am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Monaco. „Sobald die Sandplatzsaison endet, vermisse ich sie bereits wieder. Es ist gefühlt eine Ewigkeit her, seit ich bei den French Open das letzte Mal auf Sand stand. Schon bei den ersten Trainingstagen habe ich meinen Teamkollegen gesagt, wie sehr ich mich darauf freue, wieder richtig im Dreck zu wühlen. Es ist ein großartiges Gefühl.“
Volles Programm trotz hoher Belastung
Nachdem er im Vorjahr verletzungsbedingt unter anderem in Madrid pausieren musste, strebt der 22-Jährige diesmal ein lückenloses Programm an, bevor am 24. Mai das Hauptfeld in Paris startet.
"Monte Carlo, Barcelona, Madrid, Rom – das ist der Plan", so Alcaraz. Er ist sich bewusst, dass dieses Pensum körperlich und mental enorm fordernd ist. "Eigentlich wäre die Woche von Barcelona ein guter Zeitpunkt für eine Pause, aber das Turnier ist mir persönlich sehr wichtig. Mein Ziel ist es, in den kommenden Wochen extrem diszipliniert auf meinen Körper zu achten."
Der siebenfache Grand-Slam-Champion betonte zudem, dass sein Erfolg in Monte Carlo im Vorjahr ein echter Wendepunkt war: "Dieser Sieg hat mich spielerisch enorm weitergebracht. Ich habe dort verstanden, wie ich taktisch agieren muss, was den Grundstein für mein außergewöhnliches Jahr gelegt hat."
Alcaraz startet seine Mission in Monte Carlo direkt in der zweiten Runde. Dort trifft er entweder auf den Routinier Stan Wawrinka oder den Sandplatzspezialisten Sebastian Baez.
