Zverev erreicht Halbfinale von Monte Carlo – Revanche-Chance gegen Sinner

Aktualisiert
Alexander Zverev schreit die Freude heraus.
Alexander Zverev schreit die Freude heraus.REUTERS/Manon Cruz

Angriff des Shootingstars abgewehrt: Alexander Zverev hat das spannende erste Duell mit dem 19 Jahre alten Brasilianer Joao Fonseca für sich entschieden und steht nach einem 7:5, 6:7 (3:7), 6:3-Erfolg im Halbfinale des Masters von Monte Carlo. In seiner Wahlheimat trifft der Weltranglistendritte nun am Samstag erneut auf den Italiener Jannik Sinner.

Zverev geht mit Selbstbewusstsein in den Kampf um eine Finalteilnahme. Bei sechs der vergangenen sieben Masters-Veranstaltungen stand der deutsche Topspieler im Halbfinale. Auf einen Turniersieg wartet der Hamburger allerdings seit seinem Triumph in München im vergangenen Jahr. Gegen Sinner hat er zudem die letzten sieben Duelle verloren.

Zum Match-Center: Joao Fonseca vs. Alexander Zverev

"Es wird hoffentlich eine gute Sandplatzsaison für mich, aber ich muss mich weiter verbessern", sagte Zverev, der den Belagwechsel vom Hartplatz auf die rote Asche trotz üblicher Anfangsschwierigkeiten erfolgreich gemeistert hat: "Manchmal stimmt mein Timing noch nicht ganz. Aber es ist die erste Woche für uns", sagte Zverev über seinen Auftritt.

Zverev überwindet Satzausgleich

Insgesamt ist Zverevs Konstanz jedoch durchaus beeindruckend. Der 28-Jährige ist erst der vierte Spieler in der Geschichte der Mastersserie, der zehn Halbfinals bei 1000er-Events auf Sand erreicht hat. Vor Zverev stehen in der Bestenliste noch Rafael Nadal (37-mal), Novak Djokovic (28) und Roger Federer (19).

Zverev ging das Duell mit dem Weltranglisten-40. Fonseca mit Vorfreude an und zeigte schnell, dass er sich auf Sand wohlfühlt. Nach ungenutzten Breakchancen zu Beginn der Partie geduldete er sich bis zum Ende des ersten Satzes – und schlug dann zu.

Fonseca, der mit seiner krachenden Vorhand viele Tennisfans elektrisiert und schon einen Sandplatztitel aus Buenos Aires vorzuweisen hat, fluchte auch Anfang des zweiten Satzes. Doch er holte ein Break Rückstand auf, zog beflügelt vorbei und brachte Zverev in echte Bedrängnis. Doch der Deutsche schlug im dritten Satz routiniert zurück.

Zverev, der in Indian Wells und in Miami jeweils im Halbfinale an Sinner gescheitert war, verdiente sich damit die nächste Chance, ein echtes Ausrufezeichen zu Beginn der Sandplatzsaison zu setzen.