Zuvor führte die Belarussin die Weltrangliste insgesamt 99 Wochen lang an, ehe sie die Spitzenposition an Elena Rybakina abtreten musste. Die Kasachin hatte Sabalenka zudem erst diesen Monat im Finale der US Open bezwungen. Für die 28-jährige Sabalenka bedeutet dies eine ungewohnte Durststrecke: Seit März wartet sie auf einen Titel und bleibt somit erstmals seit 2022 in einer Saison ohne Grand-Slam-Triumph.
"Dieses Mal habe ich das Gefühl, dass ich frisch bin, weil ich nicht so viele Matches gespielt habe", erklärte Sabalenka mit Blick auf die bevorstehenden China Open. Trotz der für ihre Verhältnisse schwächeren letzten Monate wertet sie ihren Auftritt in New York als Wendepunkt.
Sabalenka findet "wieder Freude am Tennis"
"Der mittlere Teil der Saison lief nicht besonders gut, da hatte ich mit einigen Dingen zu kämpfen. Bei den US Open habe ich jedoch begonnen, wieder Freude am Tennis zu haben, weil ich mental und körperlich gesund war. Das war der Moment, in dem ich mich wieder stärker fühlte."
Nachdem Sabalenka im Vorjahr verletzungsbedingt auf den Start in Peking verzichten musste, greift sie dieses Jahr in der Runde der letzten 64 ein. Dort trifft sie entweder auf die Ungarin Anna Bondar oder die Mexikanerin Renata Zarazua. Als Nummer zwei des Turniers startet sie hinter Rybakina, die zum Auftakt auf die Ukrainerin Yulia Starodubtseva oder die Armenierin Alina Charaeva trifft.
Vorjahressiegerin Amanda Anisimova fehlt hingegen: Die US-Amerikanerin gab in den sozialen Medien bekannt, ihre Saison aufgrund einer Handgelenksverletzung vorzeitig zu beenden.
