"60 Siege sind schön", sagte Zverev, die Saisonplanung mit seinem Team sei aufgegangen: "In diesem Jahr habe ich mir meine Turniere und die Orte, an denen ich meine Höchstform erreichen möchte, gezielt ausgesucht." Das Match gegen Halys empfand er als knifflig: "Er hat einen der besten Aufschläge auf der Welt, für mich ist er immer ein schwieriger Gegner."
Zum Match-Center: Alexander Zverev vs. Quentin Halys
Zverev verkürzt durch seinen vierten Erfolg in diesem Jahr gegen Halys den Rückstand auf Jannik Sinner weiter. Der Italiener, der den Tennisthron derzeit besetzt, beendete seine Saison aufgrund von Knieproblemen vorzeitig und wird bis zum Ende des Jahres entsprechend weitere Punkte verlieren. Für Zverev geht es bei normalem Verlauf nur noch um den Zeitpunkt, wann er als erster deutscher Profi seit Boris Becker den Spitzenplatz einnimmt.

Gegen Halys hatte der Weltranglistenzweite in den drei vorherigen Duellen in diesem Jahr jeweils richtig arbeiten müssen. Zweimal dabei (in Paris und New York) auf dem Weg zu seinen Grand-Slam-Triumphen, die die Karriere des Hamburgers veränderten und Grundlage für die Jagd nach der Spitzenposition im Ranking sind.
Sorgen um den Knöchel
In Shanghai spielte der Außenseiter zunächst zu fehlerhaft, um den erneut stark aufschlagenden Zverev im ersten Satz zu gefährden. Anfang des zweiten Durchgangs meckerte Zverev offenbar unzufrieden mit seiner Bespannung in Richtung seiner Box und verspürte fortan deutlich mehr Gegenwehr des Weltranglisten-48.
Nach dem Satzausgleich reagierte Zverev aber in Manier eines Spitzenspielers und zog das Match auf seine Seite, obwohl er phasenweise im dritten Satz offenbar mit Knöchelproblemen zu kämpfen hatte.
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