Lilli Tagger und Jurij Rodionov haben sich am Donnerstag in der zweiten Runde der US Open verabschiedet. Beide ÖTV-Akteure konnten gegen deutlich höher eingeschätzte Gegner einen Satz gewinnen, für den Sprung in die dritte Runde reichte es jedoch nicht.
Tagger musste sich der an Nummer zehn gesetzten Amanda Anisimova nach 2:01 Stunden mit 3:6, 6:3, 1:6 geschlagen geben. Dabei erwischte die 18-jährige Osttirolerin einen starken Start und gewann die ersten sieben Punkte der Partie. Anisimova ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken, fand zunehmend ihren Rhythmus und entschied den ersten Satz mit 6:3 für sich.
Zum Matchcenter: Lilli Tagger - Amanda Anisimova
Auch im zweiten Durchgang schien die US-Amerikanerin nach einem frühen Break bereits auf Kurs. Tagger schlug jedoch zurück. Österreichs große Nachwuchshoffnung holte einen 0:2-Rückstand auf, steigerte sich und nahm Anisimova ein weiteres Mal den Aufschlag ab. Mit 6:3 erzwang sie einen Entscheidungssatz.
Dort machte sich der Klassenunterschied bemerkbar. Anisimova zog rasch auf 3:0 davon und setzte Tagger bei deren Aufschlag weiter unter Druck. Die Österreicherin wehrte im folgenden Game sechs Breakbälle ab, musste ihr Service schließlich aber doch zum 0:4 abgeben. Damit war der Widerstand gebrochen. Anisimova spielte die Partie souverän nach Hause und verwertete ihren ersten Matchball.

Rodionov zeigt gegen Mensik auf
Auch für Jurij Rodionov ist das Turnier beendet. Der 27-jährige Niederösterreicher unterlag Jakub Mensik nach 2,5 Stunden mit 3:6, 6:3, 2:6, 3:6. Rodionov hatte zunächst Probleme bei seinen Aufschlagspielen. Beim Stand von 2:3 musste er das erste Break hinnehmen, Mensik brachte den Vorsprung anschließend sicher über die Distanz.
Zum Matchcenter: Jakub Mensik - Jurij Rodionov
Im zweiten Satz zeigte der Österreicher jedoch seine beste Phase. Rodionov erspielte sich beim Stand von 3:2 seine ersten Breakchancen und nutzte die zweite zur 4:2-Führung. Mensik kam noch einmal heran und hatte beim Stand von 4:5 die Chance auf das Rebreak, Rodionov behielt aber die Nerven und stellte auf 1:1 nach Sätzen.
Im dritten Durchgang gelang dem Tschechen dank zweier Breaks ein 6:2. Auch im vierten Abschnitt hielt Rodionov zunächst dagegen. Beim Stand von 3:4 wackelte sein Aufschlag jedoch erneut. Mensik nutzte die Gelegenheit zum entscheidenden Break und servierte anschließend souverän aus.
