Anastasia Potapova hat beim WTA500-Turnier in Washington die zweite Runde erreicht. Die Weltranglisten-27. setzte sich gegen die ehemalige Weltranglistenerste Venus Williams mit 6:3, 6:3 durch. Die 46-jährige US-Amerikanerin, die dank einer Wildcard im Hauptfeld stand, hielt im ersten Satz zunächst mit, ehe Potapova ihr beim Stand von 3:3 erstmals den Aufschlag abnahm. Ein weiteres Break zum Satzgewinn brachte die Österreicherin anschließend mit 6:3 in Führung.
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Auch im zweiten Durchgang bestimmte Potapova das Geschehen. Mit Breaks zum 2:0 und 5:3 legte sie den Grundstein für den Erfolg und verwandelte wenig später ihren ersten Matchball. „Ich kann es nicht in Worte fassen. Als ich aufgewachsen bin, habe ich ihr zugeschaut, als sie all ihre Titel gewonnen hat. Jetzt habe ich gegen sie gespielt. Ich bin superhappy, dass ich diese Chance hatte. Sie ist unglaublich“, sagte Potapova nach ihrem Sieg.
Im Achtelfinale wartet nun mit der an Nummer vier gesetzten Diana Schnaider eine deutlich schwierigere Aufgabe.
Miedlers Erfolgsserie endet in Washington
Für Lucas Miedler verlief der Auftakt in der US-amerikanischen Hauptstand hingegen nicht nach Wunsch. Der Niederösterreicher und sein australischer Partner Marc Polmans mussten sich Guido Andreozzi und Manuel Guinard mit 6:7 (7), 6:7 (6) geschlagen geben.
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Damit endete die beeindruckende Siegesserie des neu formierten Doppels. Miedler und Polmans hatten zuvor ihre ersten beiden gemeinsamen Turniere in Gstaad und Kitzbühel gewonnen und erstmals überhaupt eine Niederlage kassiert.
Bereits am Vortag war Alexander Erler bei seinem Comeback ausgeschieden. Gemeinsam mit dem US-Amerikaner Robert Cash verlor der Tiroler ebenfalls in der ersten Runde. Auch Potapova musste im Doppel einen frühen Rückschlag hinnehmen und schied an der Seite von Sofia Kenin zum Auftakt aus.
