"Mit tiefer Trauer geben meine Familie und ich den Tod meines Mannes Charlie Dalin bekannt, der nach langer Krankheit verstorben ist", schrieb seine Frau Perrine Le Pape in einer Mitteilung. In den kommenden Tagen werde ihm die letzte Ehre erwiesen, fügte sie hinzu und bat darum, "die Privatsphäre" der Angehörigen des Seglers zu respektieren.
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron zeigte höchste Achtung vor dem prominenten Sportler. "Charlie Dalin hat die Vendée Globe gewonnen und dabei still einen anderen Kampf geführt", schrieb Macron bei X: "Frankreich würdigt einen großartigen Segler, einen Mann von seltenem Mut, ein Leuchtfeuer auf hoher See."
Im Herbst war bekannt geworden, dass Dalin seinen Triumph bei der vergangenen Vendée Globe unter dramatischen Umständen errungen hatte. Er teilte mit, dass er schon während der Weltumsegelung an einer seltenen Krebsform litt.
Bereits im Herbst 2023 sei ein gastrointestinaler Stromatumor, ein Tumor am Dünndarm, der normalerweise erst bei Menschen über 60 Jahren auftritt, festgestellt worden. Dennoch gewann Dalin die Weltumseglung in etwas mehr als 64 Tagen.
