Nur 42 Stunden nach der Schlusssirene vom 87:94 gegen das von Bundestrainer Álex Mumbrú betreute Virtus Bologna auf internationalem Parkett avancierte Nationalspieler Andreas Obst (16 Punkte) zum Topscorer der Münchner – die erbitterte Gegenwehr erhielten, aber letztlich auch ihr viertes Saisonspiel in der BBL gewannen.
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Bayern setzt sich nach der Pause durch
Schnell lag der Titelfavorit vor 5000 Zuschauern 13:21 zurück. Headcoach Anton Gavel nahm eine Auszeit und tobte, weil seine Spieler überhaupt keinen Zugriff hatten. "Sie laufen dahin, wo immer sie wollen. Sie passen, wohin immer sie wollen. Sie werfen, wann immer sie wollen", brüllte der frühere Nationalspieler.
Bis zum Seitenwechsel fanden die mit Welt- und Europameistern gespickten Münchner, bei denen am Samstag eine schwache Dreierquote von 17 Prozent und viele leichte Ballverluste zusammen kamen, kein Rezept gegen die agilen Niners. Danach setzte sich die größere Klasse knapp durch. Chemnitz mit Topscorer Mateo Seric (21 Punkte) steht trotz der starken Leistung bei nur einem Sieg und sortiert sich im Tabellenkeller ein.
Die dritte Niederlage kassierte dagegen der Meister: Alba Berlin verlor bei den Gladiators Trier nach schwacher zweiter Hälfte mit 75:95 (47:50) und steckt offenkundig früh in der Saison in einer Krise.
