Er ergänzte: "Jürgen Klopp wird das verfolgen die nächsten Spiele." Zugleich dürfe man aber "nicht vergessen: Wir reden über die EM in zwei Jahren, da ist er nochmal älter."
Beim Turnier in Großbritannien wäre Füllkrug, der in 24 Länderspielen 14 Tore erzielt hat, schon 35 Jahre alt. "Aber wenn es so weitergeht – er hat ja bewiesen, dass du ihn immer reinschmeißen kannst", sagte Völler. Für Füllkrug gelte wie für alle Kandidaten: "Gute Leistungen in der Bundesliga helfen."

Stammplatz ist große Hilfe
Füllkrug helfe, dass er wieder "unumstritten" sei, analysierte Völler, "deshalb ist er ja zu Werder zurückgegangen". Bei seinem Ex-Klub West Ham wäre Fülle in einem Spiel wie am vergangenen Freitag in Dortmund, als er zum 2:2-Endstand einköpfte, wohl "nach einer Stunde ausgewechselt" worden "und gar nicht in so eine Situation" gekommen.
Mit Blick auf die Stürmerfrage in der DFB-Auswahl sagte Völler: "Es ist nicht so einfach zu sagen, wir bilden einen aus." Das werde auch dem neuen Geschäftsführer Per Mertesacker und Nachwuchschef Hannes Wolf nicht über Nacht gelingen.
Dennoch sollten die Fans "ein bisschen optimistischer sein", meinte Völler. Die Angreifer, die bei Klopps Einstand als Bundestrainer dabei waren, "haben es gut gemacht. Wir müssen geduldig sein, das ist kein Geheimnis."
