"Massimo ist zwar noch ein vergleichsweise junger Trainer, hat aber bereits in unterschiedlichen Teams und Ländern bewiesen, dass er Mannschaften erfolgreich führen kann", sagte DVV-Chef-Bundestrainer Christian Dünnes: "Er hat zwar noch keine Nationalmannschaft trainiert, doch genau das macht seine Motivation, mit Deutschland erfolgreich zu sein, umso größer."
Olympia als Ziel
Seit dieser Saison betreut Botti Asseco Resovia Rzeszow und peilt nun mit den DVV-Männern die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles an. "Das ist mein Traum", sagte der Italiener: "Die deutsche Mannschaft hat sehr viel Potenzial, gleichzeitig ist es eine große Herausforderung. Wir haben nun drei Jahre Zeit, uns kontinuierlich zu verbessern und das Beste aus den Spielern herauszuholen."
Botti tritt beim DVV die Nachfolge von Winiarski an, der im November aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Unter der Leitung des Polen, der parallel zu seiner Tätigkeit bei der Nationalmannschaft noch für Aluron CMC Warta Zawiercie in der polnischen PlusLiga zuständig war, hatten es die deutschen Volleyballer im Sommer 2024 erstmals seit zwölf Jahren wieder zu den Olympischen Spielen geschafft.
