Kläbo siegt auch im Massenstart – Hoffmann starke Achte bei Sundling-Sieg

Johannes Hösflot Kläbo lief einen Winter der Superlative.
Johannes Hösflot Kläbo lief einen Winter der Superlative.Dustin Satloff / Bildbyran Photo Agency / Profimedia

Rekord-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen hat seine Saison der Superlative mit einem Sieg im letzten Rennen des Winters beendet. Der 29-Jährige, der bei den Winterspielen in Italien sechs von sechs möglichen Goldmedaillen geholt hatte, gewann auch den abschließenden Massenstart über 20 Kilometer in Lake Placid/USA. Bei den Frauen überzeugte beim Sieg der Schwedin Jonna Sundling U23-Weltmeisterin Helen Hoffman als beste Deutsche auf Rang acht (+10,5 Sekunden).

Kläbo setzte sich mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor seinen Teamkollegen Harald Östberg Amundsen und Einar Hedegart (+2,5 Sekunden) durch. Die besten Deutschen waren die Brüder Jakob (+52,7) und Friedrich Moch (+57,4) auf den Rängen zehn und 15. Bester Österreicher wurde Benjamin Moser (+27,1) auf Platz 8.

Eine Bestmarke bleibt Rekordmann Kläbo, der den Gesamtweltcup bereits im Vorfeld für sich entschieden hatte, aber erstmal verwehrt: Noch hält Marit Björgen den Rekord der meisten Siege (114), seine Landsfrau kann Kläbo frühstens im ersten Rennen der neuen Saison einholen. Der 29-Jährige steht inzwischen bei 113 Siegen.

Diggins bricht im letzten Karriererennen ein

Sundling siegt im Anschluss vor Landsfrau Linn Svahn (+3,5) und Heidi Weng (Norwegen/+4,2). In Abwesenheit von Katharina Hennig Dotzler, Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022, zeigte vor allem die 24-jährige Hoffmann eine starke Leistung. Teresa Stadlober lief als beste Österreicherin auf den 5. Platz.

US-Langläuferin Jessica Diggins beendete das letzte Rennen ihrer Karriere derweil auf Platz zwölf, kurz vor dem Ziel brach die Olympiasiegerin von Pyeongchang ein. Die 34-Jährige verlässt die große Bühne vor heimischer Kulisse aber zum dritten Mal in Folge mit dem Gewinn des Gesamtweltcups (insgesamt vier).