Paris setzte sich mit 0,19 Sekunden Vorsprung vor dem Schweizer Olympiasieger Franjo von Allmen durch, Dritter wurde der Österreicher Vincent Kriechmayr (+0,60). Für den Südtiroler Paris, der bei den Olympischen Winterspielen im Vormonat zu Bronze gefahren war, war es der 25. Weltcupsieg seiner Karriere.
Mit Daniel Hemetsberger (+1,14) auf Platz 9 fuhrt ein weiterer Österreicher unter die Top 10. Raphael Haaser (+1,69) landete auf Platz 15, Marco Schwarz wurde 23. Ein deutscher Abfahrer war beim auf 24 Starter begrenzten Teilnehmerfeld nicht dabei.
Odermatt mit Fehler
Im Gesamtweltcup war die Entscheidung längst gefallen. Dominator Marco Odermatt (+0,92) belegte in Lillehammer nach einem Fehler im unteren Streckenabschnitt nur Rang sieben, hatte sich jedoch bereits vor dem Finale sowohl den Gesamtweltcup als auch die Abfahrtswertung gesichert. Für den Schweizer ist es der fünfte Gesamtsieg in Serie.
Im Riesenslalom am Dienstag kann er neben den Einzelwertungen in der Abfahrt und im Super-G auch noch die kleine Kugel im Riesenslalom gewinnen. Zuvor steht in Norwegen am Sonntag (12.15 Uhr) noch ein Super-G auf dem Programm. Nach dem Riesenslalom wartet am Mittwoch zudem noch ein Slalom.
