Highlights: 16. bis 18. Januar 2026
FREITAG
Ski Alpin: Super-G Herren in Wengen (Schweiz) – GIOVANNI FRANZONI
Biathlon: Sprint Damen in Ruhpolding (Deutschland) – HANNA ÖBERG
SAMSTAG
Skispringen: Einzel Herren in Sapporo (Japan) – DOMEN PREVC
Ski Alpin: Abfahrt Damen in Tarvisio (Italien) – NICOL DELAGO | Abfahrt Herren in Wengen (Schweiz) – MARCO ODERMATT
Biathlon: Sprint Herren in Ruhpolding (Deutschland) – SEBASTIAN SAMUELSSON
SONNTAG
Skispringen: Einzel Herren in Sapporo (Japan) – DOMEN PREVC
Ski Alpin: Super-G Herren in Wengen (Schweiz) – ATLE LIE MCGRATH | Super-G Damen in Tarvisio (Italien) – EMMA AICHER
Biathlon: Verfolgung Damen in Ruhpolding (Deutschland) – LOU JEANMONNOT | Verfolgung Herren – JOHANNES DALE-SKJEVDAL
Wintersport-Tracker LIVE
SONNTAG, 18. JANUAR
16:45 Uhr - KOMBINATION HERREN - Julian Schmid hat den deutschen Kombinierern bei der Weltcup-Rückkehr nach Oberhof einen Podestplatz beschert. Der viermalige WM-Zweite holte am Sonntag vor großer Kulisse im Schlussspurt noch Rang drei. Ganz vorne landeten die norwegischen Brüder Jens Luraas und Einar Luraas Oftebro.
"Es war ein mega spannendes Rennen mit vielen Aufs und Abs. Es war ein cleveres Rennen von Julian, Chapeau", sagte Bundestrainer Eric Frenzel im ZDF. Schmid war nach einem ordentlichen Sprung auf 95,0 m von Platz 14 in die Loipe gegangen, zeigte eine starke Aufholjagd und gewann auf der Zielgeraden den Sprint um Platz drei gegen Ex-Weltmeister Johannes Lamparter aus Österreich.
Altmeister Johannes Rydzek, am Samstag als Fünfter zum dritten Mal in Folge bester Deutscher, kam bei strahlendem Sonnenschein auf den siebten Rang. Olympiasieger Vinzenz Geiger musste sich am Wochenende dagegen mit den Plätzen 23 und elf begnügen. Vor allem auf der Schanze im Kanzlersgrund tat sich Geiger schwer.
15:41 Uhr - BIATHLON HERREN - Die deutschen Biathleten schließen den Heim-Weltcup in Ruhpolding ohne Einzel-Podest ab. Philipp Nawrath arbeitete sich als bester DSV-Skijäger in der Verfolgung von Rang elf auf zehn nach vorne, nach drei Strafrunden und 12,5 Kilometern fehlten in einem extrem engen Feld gerade einmal zehn Sekunden zum Treppchen. Damit bleibt für das deutsche Team der dritte Platz in der Männer-Staffel vom Donnerstag der einzige Podestplatz in der Chiemgau Arena.
Vorne feierte der Norweger Johannes Dale-Skjevdal mit einer Strafrunde seinen ersten Saisonsieg. Dahinter landeten der Franzose Eric Perrot (3 Strafrunden/+4,9 Sekunden) und der Schwede Martin Ponsiluoma (4/+7,5). Die ersten zwölf Athleten kamen letztlich innerhalb von 20 Sekunden ins Ziel. "Knappes Ding", sagte Nawrath im ZDF: "Es ist schade, war aber trotzdem ein gutes Rennen."
David Zobel (2/+47.3) fiel nach seiner mit Rang neun erfüllten Olympia-Norm aus dem Sprint auf Position 15 zurück. Lucas Fratzscher (3/+1:06,0), Danilo Riethmüller (2/+1:13,2) und Johannes Kühn (3/2:04,3) konnten nicht die zur Erfüllung der DOSB-Vorgaben nötige Aufholjagd hinlegen. Justus Strelow (1/+1:18,3) lief von Platz 44 auf 32 nach vorne.
14:19 Uhr - SUPER-G HERREN - Skirennläufer Linus Straßer hat drei Wochen vor den Olympischen Spielen einen leichten Aufwärtstrend erkennen lassen. Beim Slalom-Klassiker im Schweizer Wengen, den wie im Vorjahr Atle Lie McGrath aus Norwegen gewann, belegte der WM-Dritte den elften Platz (+2,65 Sekunden), es war seine beste Platzierung in diesem Winter nach Rang acht Ende November beim Rennen im österreichischen Gurgl.
Straßer, der seit dieser Saison mit neuem Material fährt und damit weiter Abstimmungsprobleme hat, zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung im Finale, gab sich aber ansonsten zurückhaltend. Er befinde sich nach wie vor in einem "Prozess, den ich annehme", es sei "noch vieles drin", sagte der Münchner im ZDF. Wenn das "Zutrauen" bald zurückkomme, könne es schnell aufwärts gehen. Es könne aber auch sein, dass er erst im "nächsten Jahr" wieder "richtig marschiere".
13:35 Uhr - BIATHLON DAMEN - Franziska Preuß hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding erneut ihren ersten Podestplatz des Winters verpasst. Die Gesamtweltcupsiegerin fiel in der Verfolgung nach zwei Strafrunden von Rang fünf auf sieben zurück, zum Treppchen fehlten nach zehn Kilometern 24,5 Sekunden. Toptalent Selina Grotian (3 Strafrunden/+1:01,3 Minuten) sicherte sich mit Platz 13 auf den letzten Drücker den zweiten Teil der Olympia-Norm.
Den Sieg holte die französische Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot mit einem Fehler in 29:26,6 Minuten vor Sprint-Siegerin Hanna Öberg (3/+10,5 Sekunden) aus Schweden. Dritte wurde die Französin Camille Bened (0/+12,9). Preuß leistete sich gleich im ersten Schießen eine Strafrunde, brachte sich dann mit zwei fehlerfreien Serien wieder auf Podestkurs. Doch beim letzten Schießen verfehlte sie den letzten Schuss. Für die als 15. gestartete Grotian reichte es trotz zwei Fehlschüssen beim letzten Anschlag zum großen Ziel.
Für einen Großteil der Olympia-Starterinnen war das Jagdrennen bereits die Generalprobe für Olympia. Sie reisen nach der Einkleidung am Montag in München und einer kurzen Pause am 26. Januar in Höhentrainingslager nach Obertilliach. Preuß geht allerdings eigene Wege und will bei den Wettkämpfen in Nove Mesto (22. bis 25. Januar) an ihrer Medaillenform arbeiten. Dort stehen ab Freitag ein verkürzter Einzel, Mixed-Rennen sowie ein Massenstart an.
12:36 Uhr - RODELN - Die deutschen Rennrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt haben im Doppelsitzer ihren EM-Titel erfolgreich verteidigt. Die sechsmaligen Olympiasieger aus Bayern gewannen beim Weltcup in Oberhof, der im sogenannten Race-in-Race-Modus als Europameisterschaft gewertet wird, deutlich vor Toni Eggert und Florian Müller und bauten ihren Vorsprung im Gesamtweltcup mit dem zweiten Saisonsieg aus. Das Erfolgsduo hatte schon in der Vorwoche in Winterberg triumphiert.
Nach zwei Läufen lagen Wendl/Arlt 0,254 Sekunden vor Eggert/Müller und 0,389 Sekunden vor den Österreichern Juri Gatt/Ricardo Schöpf. Die Weltmeister Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, die als drittbestes deutsches Duo einen Startplatz für die Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) verpasst haben, wurden Vierter (+0,392).
"Auf einer Skala von eins bis zehn war das eine Zwölf", sagte Wendl, dem ein paar Tränen in die Augen schossen, über die Stimmung in Oberhof und das Rennen. "Es war mega geil, hier zu fahren", fügte Arlt am ZDF-Mikrofon an.
12:27 Uhr - SUPER-G DAMEN - Skirennläuferin Emma Aicher hat drei Wochen vor den Olympischen Spielen ihre Rolle als Anwärterin auf eine Medaille eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim Super-G in Tarvisio, wo tags zuvor Kira-Weidle Winkelmann als Zweite des Abfahrtsrennens geglänzt hatte, feierte die 22 Jahre Allrounderin ihren vierten Sieg im Weltcup.
Aicher, in der Abfahrt starke Fünfte, fuhr bei ihrem zweiten Sieg in der zweitschnellsten alpinen Disziplin in einer eigenen Liga. Am nächsten kam ihr Lindsey Vonn (USA/+0,27 Sekunden), die im achten Speed-Rennen des Winters zum siebten Mal auf das Podest fuhr. Die drittplatzierte Ester Ledecka aus Tschechien, Olympiasiegerin von 2018, lag schon 0,94 Sekunden zurück.
Für Aicher ist es der zweite Saisonsieg. Im Dezember hatte sie in St. Moritz eine Abfahrt gewonnen - ebenfalls vor Vonn, die am Tag zuvor Rang drei hinter Nicol Delago aus Italien und Weidle-Winkelmann belegt hatte.
8:43 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Karl Geiger hat im Kampf um das Olympia-Ticket sein bestes Saisonergebnis erzielt. Beim erneuten Sieg des Slowenen Domen Prevc landete der Oberstdorfer im japanischen Sapporo auf dem 14. Rang und erfüllte auf den letzten Drücker zumindest die halbe Norm für die Winterspiele in Italien. Für eine Nominierung dürfte das aber zu spät kommen.
Geiger flog auf der Olympiaschanze von 1972 zweimal auf 128,0 m, einen Tag zuvor war er im zweiten Durchgang noch vom zwölften auf den 27. Platz abgestürzt. Bester Deutscher war erneut Philipp Raimund auf Rang neun. Luca Roth (46.) und Ben Bayer (47.) schafften es nicht in die Punkte.
Der Tournee-Sechste Felix Hoffmann hatte ebenso wie Andreas Wellinger und Pius Paschke auf die Reise nach Japan verzichtet. Alle drei haben wie Raimund die Olympia-Norm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15) erfüllt, der Qualifikationszeitraum endete am Sonntagabend. Bundestrainer Stefan Horngacher wird aller Voraussicht nach nur vier Springer mit zu den Spielen nehmen. Geiger bleibt maximal die Rolle als Ersatzmann, die aber bislang nicht vorgesehen ist.
Erneut nicht zu stoppen war Vierschanzentournee-Gewinner Prevc, der Slowene holte mit Sprüngen auf 137,5 und 136,5 m seinen schon neunten Saisonsieg vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi (Japan) und dem Österreicher Daniel Tschofenig. Am Samstag hatten die Japaner Naoki Nakamura und Ren Nikaido die Plätze hinter Prevc belegt. Im Gesamtweltcup liegt der Seriensieger nun mit 1414 Punkten vor Kobayashi (947), Raimund (670) ist nur noch Siebter.
SAMSTAG, 17. JANUAR
16:38 Uhr - BOB HERREN - Johannes Lochner hat zum dritten Mal in seiner Karriere den Gesamtweltcup im Zweierbob gewonnen - und bei der Olympia-Generalprobe seinen Favoritenstatus für das Saisonhighlight eindrucksvoll unterstrichen. Der 35-Jährige siegte mit Anschieber Georg Fleischhauer beim Weltcupfinale in Altenberg deutlich vor Adam Ammour (+0,45 Sekunden) sowie seinem Dauerrivalen Francesco Friedrich (+0,51) und feierte den sechsten Erfolg im siebten Saisonrennen.
15:57 Uhr - BIATHLON HERREN - Die deutschen Biathleten haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding einen weiteren Podestplatz klar verpasst. Nach dem dritten Platz mit der Staffel war David Zobel als Neunter im Sprint der Beste des DSV-Sextetts, nach fehlerfreiem Schießen und zehn Kilometern fehlten letztlich 13,5 Sekunden aufs Treppchen. Nach Rang zwölf im Sprint von Oberhof erfüllte der 29-Jährige aber als vierter Deutscher die Norm für die Olympischen Spiele.
"Ich habe versucht, mir gar nicht so viele Gedanken zu machen", sagte Zobel: "Klar ist es das Thema und Olympia der Traum für dieses Jahr. Aber ich bin bei den Teildisziplinen geblieben." Zobel blieb letztlich 47,6 Sekunden hinter dem Sieger zurück.
Der überragende Schwede Sebastian Samuelsson gewann mit einem perfekten Rennen in 21:53,8 Minuten souverän vor dem Gesamtweltcupführenden Tommaso Giacomel (1 Strafrunde/+17,6 Sekunden) aus Italien. Auf Rang drei landete der Norweger Isak Frey (0/+34,1).
14:29 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Dank einer Machtdemonstration erster Güte hat der Schweizer Marco Odermatt die legendäre Abfahrt am Lauberhorn in Wengen gewonnen. Auf seiner wegen Windes um 1,8 Kilometer verkürzten "Hausstrecke" siegte der 28 Jahre alte Weltcup-Dominator mit 0,79 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr. Der Italiener Giovanni Franzoni, am Vortag Erster im Super-G, fuhr mit der hohen Startnummer 28 auf Rang drei (+0,90).
Wegen des "Giggiföhns" war die längste Abfahrt im Weltcup rund 70 Minuten vor dem Start zur Sicherheit von 4,5 auf 2,7 Kilometer verkürzt worden. Los ging es deshalb direkt am "Hundschopf", dadurch fehlten die ersten 50 Fahrsekunden.
Odermatt hielt das nicht davon ab, seine siebte Weltcup-Abfahrt zu gewinnen – seine vierte am Lauberhorn. Es war sein 52. Weltcup-Sieg. Entspannen wollte er sich aber erst, als Franzoni im Ziel war.
13:00 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Kira Weidle-Winkelmann hat bei der vorletzten Weltcup-Abfahrt vor den Olympischen Spielen erneut für einen Paukenschlag gesorgt. Beim Rennen im italienischen Tarvisio verpasste die 29-Jährige als Zweite zum zweiten Mal in diesem Winter nur knapp den Sieg. Mannschaftskollegin Emma Aicher wurde gute Fünfte.
Schneller als Weidle-Winkelmann (+0,20 Sekunden) war auf der Hochgeschwindigkeitspiste in Tarvisio lediglich die Italienerin Nicol Delago, die ihren ersten Weltcup-Sieg feierte. Dritte wurde die große Olympiafavoritin Lindsey Vonn (+0,26), die eine Woche nach ihrem Erfolg in Zauchensee im siebten Speed-Rennen der Saison schon zum sechsten Mal auf das Podest fuhr.
Weidle-Winkelmann verpasste ihren ersten Weltcup-Sieg auf den letzten 15 Fahrsekunden. Bei der letzten Zwischenzeit war sie noch die Schnellste gewesen, 0,06 Sekunden vor der kurz vor ihr gestarteten Delago. Den Fehler, der sie insgesamt 0,26 Sekunden und damit Platz eins kostete, quittierte die gebürtige Schwäbin noch während der Fahrt mit einem deutlich vernehmbaren Fluch.
"Das tut weh, aber letztendlich weiß ich, dass ich dabei bin und es auf jeden Fall möglich ist, ein Rennen zu gewinnen", sagte Weidle-Winkelmann im ZDF.
12:19 Uhr - NORDISCHE KOMBI DAMEN - Nathalie Armbruster hat bei der Weltcup-Premiere der Nordischen Kombiniererinnen in Oberhof ihren fünften Podestplatz der Saison geholt. Die WM-Zweite von 2023 musste sich sechs Tage nach ihrer Disqualifikation in Otepää als Zweite einzig der Weltcup-Führenden Ida Marie Hagen aus Norwegen geschlagen geben. Rang drei ging bei dem Compact Race an Minja Korhonen aus Finnland.
"Ich hätte am Sonntag noch so viel zu sagen gehabt – das heute war meine Antwort", sagte Armbruster, die in Estland wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert worden war. Im Ziel fehlten ihr 7,7 Sekunden zu Hagen. "Für mich ist das wie ein Sieg. Das bedeutet mir so viel, hier auf dem Podium zu stehen."
"Nathalie hat sich nach letzter Woche unglaublich viel Gedanken gemacht und viel Energie verwendet, um das abzuschütteln. Heute hat sie die Antwort gegeben. Hut ab", sagte Bundestrainer Florian Aichinger im ZDF.
12:00 Uhr - SKISPRINGEN DAMEN - Die Podestserie der deutschen Skispringerinnen ist gerissen. Während die Slowenin Nika Prevc im chinesischen Zhangjiakou überlegen ihren sechsten Weltcupsieg in Folge feierte, kam Agnes Reisch als beste Deutsche nach nur einem Durchgang nicht über den fünften Rang hinaus. Zuvor hatte in acht Wettkämpfen in Folge immer mindestens eine Deutsche auf dem Treppchen gestanden.
Prevc gewann auf der großen Olympiaschanze von 2022 mit einem gewaltigen Sprung auf 134,5 m klar vor der Norwegerin Anna Odine Ström (127,0 m) und Nozomo Maruyama aus Japan (125,5 m).
09:22 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Seinen achten Saisonsieg feierte trotz einer gebrochenen Schnalle am Schuh der überlegene Vierschanzentournee-Gewinner Domen Prevc, als bester Deutscher landete Philipp Raimund nur auf dem 14. Rang.
Der Slowene gewann in Sapporo mit Sprüngen auf 132,0 und 141,0 m überlegen vor den Japanern Naoki Nakamura und Ren Nikaido und baute seine Führung im Gesamtweltcup aus. Dabei trotzte er auch Materialproblemen: Kurz vor der Landung brach eine Verschlussschnalle am Schuh, doch Prevc stand den Sprung sicher.
Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi landete als Fünfter erstmals seit 2020 bei seinem Heimspiel nicht auf dem Podest. Jan Hörl landete als bester Österreicher auf dem vierten Platz. Auch Stephan Embacher (6.), Manuel Fettner (7.), Daniel Tschofenig (8.) und Stefan Kraft (9.) schafften es in die Top 10.
Am Sonntag (3 Uhr MEZ) folgt ein weiterer Wettkampf in Sapporo. Dann hat auch Noriaki Kasai die Chance, seinen Altersrekord im Weltcup zu verbessern. Vor dem Springen am Samstag war der 53-Jährige in der Qualifikation gescheitert.
FREITAG, 16. JANUAR
15:51 Uhr - BIATHLON DAMEN - Franziska Preuß hat beim Heim-Weltcup in Ruhpolding trotz einer starken Vorstellung ihren ersten Podestplatz des Winters erneut verpasst. Nach ihrem Fauxpas in der Staffel kam die 31-Jährige im Sprint fehlerfrei durch und lief nach 7,5 Kilometern zum dritten Mal in Serie auf Rang fünf. Aufs Podest fehlten in einem hochklassigen Rennen letztlich 4,8 Sekunden.
Die Schwedin Hanna Öberg siegte in 19:10,7 Minuten vor der Französin Lou Jeanmonnot (0 Strafrunden/+7,5 Sekunden) und Lisa Vittozzi (0/+11,7) aus Italien.
Nach ihrer Krankheit vor Weihnachten fehlten Preuß auf der Strecke weiter noch ein paar Prozentpunkte, letztlich lag sie 16,5 Sekunden hinter Öberg. "Ich bin schon zufrieden mit meinem Rennen", sagte die Gesamtweltcupsiegerin. Toptalent Selina Grotian (1/+51,9) schaffte kurz vor der Nominierungs-Deadline mit Rang 15 die halbe Olympia-Norm. Generell konnte aus dem deutschen Sextett ansonsten lediglich Julia Tannheimer (1/+51,8) mit Position 16 überzeugen.
14:11 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Der junge Italiener Giovanni Franzoni hat den Favoriten ein Schnippchen geschlagen und den Super-G im Schweizer Wengen gewonnen. Der 24-Jährige setzte sich am Lauberhorn vor dem Überraschungszweiten Stefan Babinsky aus Österreich (+0,35 Sekunden) und dem Schweizer Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen (+0,37) durch.
Für Franzoni war es im 60. Weltcup-Rennen der erste Sieg. Ein unbeschriebenes Blatt ist er aber nicht: Mitte Dezember stand er als Dritter beim Super-G von Gröden erstmals auf dem "Stockerl", dreimal war er Junioren-Weltmeister, 2021 im Super-G.
Jetzt schloss er Frieden mit der kniffligen Strecke vor dem gewaltigen Panorama der Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau. 2023 stürzte er dort schwer, eine Muskelverletzung im Oberschenkel beendete seine Saison vorzeitig. "Seltsam", sagte er, "vor drei Jahren hatte ich den schweren Unfall in der Canadian Corner. Jetzt Erster zu sein, ist wunderbar."
Weltmeister Marco Odermatt, der Vierter (+0,53) wurde, zog im Ziel den Hut vor Franzoni. "Ich habe deine Fahrt oben gesehen, das war sauber, das war stark", sagte der Schweizer. Der Italiener entgegnete, er habe auch von seiner Startnummer 1 profitiert.
Odermatt wurde das berühmte Kernen-S zum Verhängnis, von Allmen patzte in der Canadian Corner. "Es hat mich genervt, weil mir der Trainer noch gesagt hatte, ich solle an der Stelle Geduld bewahren", sagte er im ZDF. Dennoch war er "super happy" über Platz drei.
Die deutsche Hoffnung Simon Jocher (+2,84) kam nach einer verschlafenen Fahrt nicht unter die besten 20, Romed Baumann (+4,50) erlebte in seinem 100. Super-G im Weltcup ein Debakel und verpasste die Top 30.
13:22 Uhr - OLYMPIA - Der deutsche Schiedsrichter André Schrader ist vom Eishockey-Weltverband IIHF zum dritten Mal für Olympische Spiele nominiert worden. Nach 2014 und 2022 ist der 36-Jährige nun auch in Mailand und Cortina dabei.
Schrader absolvierte erfolgreich die "Road to Milano", das Aufnahmeprogramm der IIHF, und wurde als einer von 13 Schieds- und Linienrichtern für Olympia auserkoren.
12:40 Uhr - SKELETON DAMEN - Die dreimalige Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Pfeifer hat beim Weltcup-Finale in Altenberg ihren zweiten Saisonsieg gefeiert und bei der Olympia-Generalprobe im Erzgebirge ein Ausrufezeichen gesetzt. Die 30-Jährige gewann am Freitag nach einem Bahnrekord im zweiten Lauf souverän und triumphierte wie zuletzt beim Auftakt Ende November auf der Bahn der kommenden Winterspiele in Cortina d'Ampezzo.
"Das gibt mir ein gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass man uns auf der Rechnung haben muss", sagte Pfeifer im ZDF. Mit Platz drei holte die Belgiern Kim Meylemans (+0,34 Sekunden) erstmals den Gesamtweltcup. Der dreimaligen Saisonsiegerin, die in Amberg in Oberpfalz geboren wurde, hätte ein 16. Platz gereicht, um vor der letztlich zweitplatzierten Pfeifer zu bleiben.
