Generell zeigten sich die Biathletinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) gegenüber dem enttäuschenden Sprint stark verbessert. Julia Tannheimer (3 Strafrunden/+1:50,8 Minuten) machte mit der besten Laufzeit zwölf Plätze gut und landete auf Rang zehn. Selina Grotian (0/+1:57,8) lief mit ihrem stärksten Saisonrennen von Platz 26 auf 14 nach vorne. Auch Janina Hettich-Walz (3/+2:05,3) zeigte als 16. einen soliden Wettkampf.
Marlene Fichtner (1/+3:01,9) kam als 30. ins Ziel, Julia Kink (6/+5:16,0) wurde aufgrund einer schwachen Schießleistung nur 54. Beste Österreicherin war Anna Gandler (1/+2:04,8) auf Position 15, Lisa Theresa Hauser (2/+2:38,6) kam neun Plätze dahinter ins Ziel.
Öberg-Schwestern auf dem Podium
Sprintsiegerin Hanna Öberg gewann trotz drei Strafrunden auch das Jagdrennen in einem packenden Finish gegen die Französin Julia Simon (1/+0,5 Sekunden). Dritte wurde ihre Schwester Elvira Öberg (1/+23,2). Die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot schnappte sich mit Rang vier (1/+57,2) auch noch die kleine Kristallkugel in der Verfolgung, zog in der Disziplinwertung an der Finnin Suvi Minkkinen (2/+2:33,3) vorbei.
Das deutsche Team wartet damit weiter auf den ersten Saisonerfolg, erstmals in der Geschichte droht ein Winter ohne Weltcupsieg. Zum Abschluss stehen am Sonntag (13.30 und 16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) traditionell die Massenstarts von Frauen und Männern an. In der Folge geht es in eine gut achtmonatige Sommerpause, ehe am 26. November in Kontiolahti die nächste Weltcup-Saison beginnt.
