Flashscore Wintersport-News: 22. Februar bis 25. Februar 2024

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Wintersport-Tracker: Straßer verpasst Sieg in Palisades Tahoe - Feller triumphiert
Aktualisiert
Straßer liegt nach dem 1. Lauf vorne
Straßer liegt nach dem 1. Lauf vorne
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Highlights, Ergebnisse und Interviews: Dank Flashscore findet ihr alle wichtigen Wintersport-News an einem einzigen Ort. Zwischen Donnerstag, 22. Februar und Sonntag, 25. Februar machen die Biathletinnen und Biathleten nach der kräftezehrenden WM in Nove Mesto eine Pause. Beim Skifliegen in Oberstdorf sind die Skispringer voll gefordert. Die alpinen Skifahrer sind in den USA zu Gast.

Die wichtigsten Events an diesem Wochenende 

Skispringen Herren in Oberstdorf (Deutschland) - Qualifikation (Samstag und Sonntag, jeweils 14:30 Uhr), Teambewerb (Freitag, 15:15 Uhr), Einzelbewerb (Samstag und Sonntag, jeweils 16:00 Uhr)

Ski Alpin Herren in Palisades Tahoe (USA) - Riesenslalom (Samstag, 19:00 und 22:00 Uhr), Slalom (Sonntag, 19:00 und 22:00 Uhr)

Ski Alpin Damen in Val di Fassa (Italien) - Super-G (Samstag, ABGESAGT und Sonntag, 11:00 Uhr)

Wintersport-News: Sonntag, 25. Februar

22:53 Uhr - Im unteren Teil hat Straßer nochmal ordentlich federn lassen. Am Ende fehlen 0,38 Sekunden auf den Sieger Feller. Noel wird Zweiter.

22:51 Uhr - Es reicht nicht für Straßer! Im ersten Abschnitt baut er seinen Vorsprung sogar noch aus, verliert dann im Mittelteil eine halbe Sekunde. Das kann er am Ende nicht mehr gutmachen und wird Dritter.

22:49 Uhr - Der Franzose macht im oberen Teil ein paar kleinere Fehler - und das kostet ihn am Ende die entscheidenden Hundertstel. Nioel nur Zweiter. Jetzt kommt Straßer!

22:49 Uhr - Nun kommen nur noch Clement Noel und Linus Straßer.

22:48 Uhr - Der Gesamtführende im Slalom macht es im Mittelbereich herausragend. Am Ende rettet der Österreicher 0,4 Sekunden ins Ziel. Das könnte für den Sieg reichen.

22:47 Uhr - Nun ist Manuel Feller an der Reihe.

22:46 Uhr - Der Norweger Timon Haugan übernimmt mit drei Hundertsteln die Führung - drei Fahrer kommen noch!

22:43 Uhr - Auch Henrik Kristoffersen ist geschlagen und muss sich vorübergehend mit dem vierten Rang zufriedengeben. Jakobsen weiter vorne.

22:41 Uhr - Jakobsen ist weiter an der Spitze vor Vinatzer. Für den Sechsten des ersten Laufs, Gstrein, reicht es nur für Platz 3. 5 Fahrer noch oben, die Spannung steigt! 

22:34 Uhr - Kristoffer Jakobsen eröffnet die Top-10 - und schnappt sich direkt die Pole. Mit 0,42 Sekunden Vorsprung war das ein toller Lauf. Das könnte für die Top-5 reichen - oder sogar noch mehr?

22:32 Uhr - Jetzt geht es in die Top-10! An der Spitze ist weiterhin Vinatzer.

22:23 Uhr - Kleine Präparierungspause, danach geht es weiter mit der Top-15. Alex Vinatzer hat die Führung übernommen, mit insgesamt 1:42,93 Minuten. Dahinter folgen Loic Meillard und Kolega.

22:16 Uhr - Elias Kolega hat die Führung von McGrath übernommen, 18 Fahrer noch oben.

22:08 Uhr - Noch 25 Fahrer sind oben, jetzt kommt der Kroate Filip Zubcic. Der Kroate legt einen ordentliche Lauf hin, muss sich aber um 0,02 Sekunden gegenüber McGrath geschlagen geben, der vor allem im unteren Teil stark gefahren ist.

22:05 Uhr - Der Norweger Atle Lie McGrath legt einen starken 2. Lauf hin und ist aktuell Führender mit 0,77 Sekunden Vorsprung. Damit wird er einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.

22:00 Uhr - SKI ALPIN LIVE - Der zweite Durchgang ist eröffnet. Wir bleiben hier live dran. Holt sich Straßer den dritten Erfolg der Saison?

20:22 Uhr - SKI ALPIN - Palisades Tahoe: Straßer nach erstem Durchgang vorn - Skirennläufer Linus Straßer winkt der dritte Weltcupsieg der Saison. Beim Slalom im kalifornischen Palisades Tahoe führt der Münchner nach dem ersten Durchgang vor dem Franzosen Noel Clement und Manuel Feller aus Österreich. Straßers Polster beträgt vor dem zweiten Lauf vier Zehntelsekunden.

Der 31-Jährige hat in diesem Skiwinter bereits die Slalom-Weltcups in Kitzbühel und Schladming gewonnen. Drei deutsche Siege in einer Saison waren zuletzt 2019/20 dem Anfang des Jahres zurückgetretenen Thomas Dreßen gelungen, drei Siege im Slalom schaffte Felix Neureuther von Januar bis März 2014.

Straßer fährt ab 22.00 Uhr MEZ (Eurosport und sportschau.de) um seinen insgesamt sechsten Weltcupsieg, die übrigen deutschen Starter schafften es nicht in den zweiten Durchgang. Anton Tremmel (Rottach-Egern/38.), Sebastian Holzmann (Oberstdorf/40.) und Fabian Himmelsbach (Sonthofen/46.) kamen nicht unter die besten 30.

18:20 Uhr - SKISPRINGEN - Andreas Wellinger hat seinen ersten Podestplatz in einem Skiflug-Weltcup seit sieben Jahren knapp verpasst. Der WM-Zweite aus Ruhpolding fiel bei seinem Heimspiel in Oberstdorf im zweiten Durchgang noch vom vierten auf den siebten Rang zurück. Der Österreicher Stefan Kraft holte den 40. Weltcupsieg seiner Karriere vor Peter Prevc (Slowenien) und dem Japaner Ryoyu Kobayashi.

Wellinger flog auf der Heini-Klopfer-Schanze auf 221,5 und 215,5 m, zu seinem elften Podestplatz des Winters fehlten umgerechnet gut sieben Meter. "Der erste heute war einer meiner besten Flüge, auch wenn ich die Skispitzen ein bisschen weit auseinander hatte", sagte Wellinger.

17:20 Uhr - SKISPRINGEN - Wellinger zur Halbzeit Vierter - Kobayashi führt - Andreas Wellinger hat beim zweiten Skifliegen in Oberstdorf das Podest in Sichtweite. Der WM-Zweite aus Ruhpolding flog im ersten Durchgang auf der Heini-Klopfer-Schanze auf 221,5 m und liegt zur Halbzeit auf Rang vier. Die Führung holte sich der Japaner Ryoyu Kobayashi vor Stefan Kraft (Österreich) und Timi Zajc. Wellinger fehlen nur 0,2 Punkte zum Slowenen Zajc, der am Samstag gewonnen hatte.

Als zweitbester DSV-Adler weist Pius Paschke als 17. bereits einen deutlichen Rückstand auf. Philipp Raimund (28.), am Samstag auf Rang 14 noch zweitbester Deutscher, schaffte ebenso wie der ehemalige Skiflug-Weltmeister Karl Geiger (29.) nur mit Ach und Krach den Sprung in den zweiten Durchgang.

Ausgeschieden sind dagegen Felix Hoffmann (32.) und der bereits in der Qualifikation gescheiterte Stephan Leyhe (42.).

17:07 Uhr - RODELN - Langenhan gewinnt Gesamtweltcup - Loch siegt in Sigulda - Rodel-Weltmeister Max Langenhan hat erstmals den Gesamtweltcup gewonnen. Im drittletzten Saisonrennen im lettischen Sigulda reichte dem 25-Jährigen aus Friedrichroda beim ersten Saisonsieg von Altmeister Felix Loch ein dritter Rang zum vorzeitigen Triumph im Kampf um die große Kristallkugel. Langenhan profitierte dabei auch von einem Sturz seines österreichischen Verfolgers Jonas Müller im zweiten Lauf.

Vor dem Finale am ersten März-Wochenende an gleicher Stelle ist Langenhan nach einer überragenden Saison mit sechs Weltcup-Siegen und dem WM-Titel nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. "Es ist natürlich toll, dass ich den Gesamtweltcup gewonnen habe. Aber unter den Schmerzen lässt die Freude noch auf sich warten", sagte Langenhan, der sich im ersten Lauf eine Blessur am Rücken zugezogen hatte.

Am Sonntag gehörten die Schlagzeilen aber auch Loch (Berchtesgaden), der den Lokalmatadoren Kristers Aparjods mit 59 Tausendstel Vorsprung auf den zweiten Platz verdrängte und erstmals seit Dezember 2022 wieder ganz oben auf dem Podest stand. "Das war gewaltig, es hat alles gepasst. Die viele Arbeit hat sich ausgezahlt. Endlich mal wieder ganz oben stehen, das freut mich", sagte Loch, der auch im Sprint am Nachmittag triumphierte.

Langenhan ist damit der dritte deutsche Gesamtweltcupsieger in vier Jahren, 2021 hatte Loch triumphiert, 2022 gewann der mittlerweile zurückgetretene Johannes Ludwig die große Kristallkugel.

Am Samstag hatte bereits die fünfmalige Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) durch einen dritten Platz zum vierten Mal den Gesamtweltcup der Frauen gewonnen. Am Sonntag entschied die 27-Jährige dazu den Sprint in Sigulda für sich und verwies dabei die Lettin Kendija Aparjode und die US-Amerikanerin Emily Sweeney auf die Plätze.

Bei den Doppelsitzern fuhren Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) im Sprint auf den zweiten Rang, Dajana Eitberger/Saskia Schirmer (Ilmenau/Berchtesgaden) kamen im Sprint auf den dritten Platz.

14:44 Uhr - SKICROSS - Rückschlag für Wilmsmann - Skicrosser Florian Wilmsmann mischt trotz verpasster Spitzenplätze weiter munter mit im Kampf um den Gesamtweltcup. Der 28-Jährige verpasste zwar die Finalläufe auf der Reiteralm in Österreich, sammelte mit den Plätzen fünf und sechs aber wertvolle Punkte.

Der Rückstand des Gesamt-Dritten auf den führenden Kanadier Reece Howden beträgt jetzt 52 Punkte. Im März stehen noch ein Weltcup-Rennen in Veysonnaz/Schweiz und zwei beim Saisonfinale in Idre Fjäll/Schweden auf dem Programm.

Im ersten Rennen auf der Reiteralm am Samstag büßte der WM-Zweite Wilmsmann nach einer nachträglichen Rückversetzung im Halbfinale wertvolle Punkte ein. Im zweiten Rennen tags darauf fühlte er sich im Halbfinale selbst durch den Franzosen Youri Duplessis Kergomard behindert, reklamierte aber vergeblich.

Das erste Rennen gewann der Schwede Erik Mobärg, Tobias Müller wurde Zehnter. Im zweiten Rennen lag Duplessis Kergomard vorne, Niklas Bachsleitner wurde Siebter.

Johanna Holzmann verpasste ihr bestes Weltcup-Ergebnis als Siebte am Sonntag beim ersten Sieg der Kanadierin Brittany Phelan knapp. Das Rennen der Frauen am Samstag wurde wegen starker Schneefälle in der Nacht zuvor aus Sicherheitsgründen abgesagt.

14:37 Uhr - SNOWBOARD - Snowboard: Hofmeister holt "Riesen"-Kugel - Snowboarderin Ramona Hofmeister hat in einer hauchdünnen Entscheidung zum fünften Mal nacheinander die kleine Kristallkugel im Parallel-Riesenslalom gewonnen. Die 27-Jährige sicherte sich Rang eins mit ihrem 20. Weltcup-Sieg und Platz vier bei den Rennen im polnischen Krynica mit sechs Punkten Vorsprung auf Weltmeisterin Miki Tsubaki (Japan).

"Das ist gestört, dass ich mit einer Kugel nach Hause fahren darf", sagte Hofmeister unter Tränen. "Dafür fallen mir nicht die richtigen Worte ein. Unglaublich, unfassbar, ich habe Geschichte geschrieben! Das war mein großes Ziel, das hat mir keiner geschenkt - puh."

Bei der Weltcup-Premiere in Krynica setzte sie sich im Finale am Samstag klar gegen die Schweizerin Julia Zogg durch. Tags darauf musste sie sich im Halbfinale hauchdünn Tsubaki geschlagen geben, im "kleinen Finale" war Ladina Jenny aus der Schweiz schneller. Doch Tsubaki reichte auch ihr dritter Weltcup-Sieg nicht mehr, um Hofmeister noch abzufangen.

"Ich habe das gar nicht ausblenden können, es gab keine Sekunde, in der ich nicht dran gedacht habe", sagte Hofmeister über den Kugel-Kampf. "Es war brutal zu fahren, dass es sich so ausgeht, ist geil!" Und hat für sie ein Nachspiel. "Ich werde wohl eine Runde Bier springen lassen", sagte Hofmeister und lachte.

Auch im Ringen um den Gesamtweltcup und die zweite kleine Kristallkugel im Parallel-Slalom hat sie weiter beste Chancen. Vor den beiden Heimrennen in Winterberg und Berchtesgaden, beide im Parallel-Slalom, beträgt ihr Vorsprung auf Tsubaki im Gesamtweltcup stolze 160 Punkte. Im "PSL" liegt Hofmeister 73 Zähler vor Sabine Schöffmann aus Österreich. Das "Triple" gewann Hofmeister bislang einmal - im Winter 2019/20.

12:29 Uhr - RODELN HERREN - Rodel-Weltmeister Max Langenhan hat erstmals den Gesamtweltcup gewonnen. Im drittletzten Saisonrennen im lettischen Sigulda reichte dem 25-Jährigen aus Friedrichroda beim ersten Saisonsieg von Altmeister Felix Loch ein dritter Rang zum vorzeitigen Triumph im Kampf um die große Kristallkugel. Langenhan profitierte dabei auch von einem Sturz seines österreichischen Verfolgers Jonas Müller im zweiten Lauf.

Vor dem Sprint am Sonntagnachmittag und dem Finale am ersten März-Wochenende an gleicher Stelle ist Langenhan nach einer überragenden Saison mit sechs Weltcup-Siegen und dem WM-Titel nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. "Es ist natürlich toll, dass ich den Gesamtweltcup gewonnen habe. Aber unter den Schmerzen lässt die Freude noch auf sich warten", sagte Langenhan, der sich im ersten Lauf eine Blessur am Rücken zugezogen hatte.

Am Sonntag gehörten die Schlagzeilen aber auch Loch (Berchtesgaden), der den Lokalmatadoren Kristers Aparjods mit 59 Tausendstel Vorsprung auf den zweiten Platz verdrängte und erstmals seit Dezember 2022 wieder ganz oben auf dem Podest stand. "Das war gewaltig, es hat alles gepasst. Die viele Arbeit hat sich ausgezahlt. Endlich mal wieder ganz oben stehen, das freut mich", sagte Loch.

Langenhan ist damit der dritte deutsche Gesamtweltcupsieger in vier Jahren, 2021 hatte Loch triumphiert, 2022 gewann der mittlerweile zurückgetretene Johannes Ludwig die große Kristallkugel.

11:47 Uhr - BOB DAMEN - Laura Nolte hat den Weltmeistertitel im Monobob auf ihrer Heim-Bahn in Winterberg erfolgreich verteidigt. Als Vierte in den zweiten Wettkampftag gestartet, düpierte die 25-Jährige am Sonntag in den abschließenden beiden Läufen die Konkurrenz um Teamkollegin Lisa Buckwitz (Oberhof) und fuhr das zweite WM-Gold ihrer Karriere ein. Europameisterin Buckwitz verpasste trotz Halbzeitführung ihren ersten WM-Titel, sie gewann mit 0,23 Sekunden Rückstand die Bronzemedaille.

Silber ging in einem engen Rennen an die erfahrene US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor (+0,18). Am Vortag hatte es für Nolte auch aufgrund von Adduktorenbeschwerden und Start-Problemen nur zu Platz vier gereicht, am Sonntag zeigte sie sich aber körperlich und mental klar verbessert.

"Ich bin einfach nur überglücklich", sagte Nolte in der ARD: "Gestern Abend gab es noch das Gespräch, ob ich gar nicht starte. Aber die Physios haben ihr Bestes gegeben." Buckwitz haderte mit den Bedingungen im dritten Lauf, als sie als Erste in die verschneite Bahn musste. "So ist leider der Sport, manchmal auch unfair. Schade Schokolade, aber das Leben geht weiter", sagte Buckwitz: "Ich bin trotzdem superhappy."

Laura Nolte ist Weltmeisterin im Monobob.
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Kim Kalicki (Wiesbaden), dritte deutsche Starterin im Feld, landete beeinträchtigt durch einen Meniskusriss und Rückenprobleme nur auf Platz zwölf. "Ich hatte mir mehr erhofft. Aber um zu wissen, wie die Bahn steht, ist es gut Mono zu fahren", sagte Kalicki in der ARD.

Zum Ende des dritten Laufs wurde das Rennen für etwa zehn Minuten unterbrochen, nachdem die Australierin Sarah Blizzard bei einem Sturz mit dem Kopf an die Eiskanalwand gestoßen war. Nach ersten Einschätzungen zog sie sich dabei aber keine schwere Verletzung zu.

9:30 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat sich in den USA mit starken Leistungen für einen Start im Weltcup empfohlen. Der 32-Jährige feierte nach siebenwöchiger Wettkampfpause in Iron Mountain einen unerwarteten Sieg im zweitklassigen Continental Cup. Schon im ersten Wettkampf im Bundesstaat Michigan hatte der Bayer mit Rang drei überzeugt.

Der zuletzt formschwache Eisenbichler, der in dieser Saison noch kein Weltcupspringen absolviert hat, war in beiden Wettkämpfen bester Deutscher. Bei seinem Sieg lag er nach dem ersten Durchgang noch auf Rang sieben, ein Flug auf 139,0 m katapultierte ihn aber nach ganz vorne.

8:51 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Der alpine Ski-Weltcup wird weiter von widrigen äußeren Bedingungen beeinflusst. Nachdem bereits der erste Super-G der Frauen am Samstag im italienischen Val di Fassa abgesagt werden musste, konnte auch das zweite Rennen am Sonntag nicht ausgetragen werden.

Grund für die Absage der beiden Wettbewerbe waren heftige Schneefälle seit Freitag. Trotz hohen Einsatzes gelang es den Veranstaltern nicht, eine rennfertige und zugleich sichere Piste für die Läuferinnen zu präparieren.

Wintersport-News: Samstag, 24. Februar

23:27 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Es ist vollbracht, Marco Odermatt hat die große Kristallkugel verteidigt. Alle Infos gibt es in unserer News-Meldung!

Odermatt war auch im Riesenslalom von Palisades Tahoe nicht zu stoppen.
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20:57 Uhr - SKISRPINGEN HERREN - Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler ist in seinem ersten Wettkampf seit sieben Wochen auf das Podest geflogen. Der 32-Jährige landete am Samstag in Iron Mountain im US-Bundesstaat Michigan auf Rang drei. 

Damit war der Bayer, der in dieser Saison noch kein Weltcupspringen absolviert hat, bester Deutscher. Eisenbichler flog zweimal auf 131,5 m, nach dem ersten Durchgang hatte er sogar auf Rang zwei gelegen. Der Sieg ging an den Österreicher Jonas Schuster, Sohn des ehemaligen Bundestrainers Werner Schuster. Der Team-Olympiadritte Constantin Schmid landete auf Rang sechs, Andreas Tittel wurde zwei Wochen nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Junioren-WM Siebter.

20:08 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Marco Odermatt ist weiter nicht zu stoppen. Der Schweizer Olympiasieger und Weltmeister liegt nach bislang sechs Siegen auch beim siebten Riesenslalom der Saison im kalifornischen Palisades Tahoe nach dem ersten Lauf in Führung.

In 1:06,48 Minuten fuhr der 26 Jahre alte Ausnahmeathlet erneut die Bestzeit, einzig folgen konnte ihm der Norweger Henrik Kristoffersen als Zweiter mit einem Rückstand von 15 Hundertstelsekunden. Der drittplatzierte US-Amerikaner River Radamus liegt bereits 0,78 Sekunden zurück. Weiter um den Anschluss an die Weltspitze kämpft Alexander Schmid (Fischen).

Der Parallel-Weltmeister, der nach einem Kreuzbandriss im Frühjahr 2023 nach der alten Form sucht, rangiert mit einem Rückstand von 2,34 Sekunden nicht unter den besten 15. Marco Odermatt peilt in dieser Saison den Gewinn von gleich vier Kristallkugeln an, die große für den Gesamtweltcup sowie die kleinen im Riesenslalom, Super-G und der Abfahrt. Hier führt er jeweils die Rankings an.

19:10 Uhr - SKELETON-WM - Olympiasiegerin Hannah Neise und Einzel-Weltmeister Christopher Grotheer haben bei der Skeleton-WM in Winterberg am Samstagabend Gold im Mixed-Team gewonnen. Jacqueline Pfeifer und Axel Jungk sicherten sich zudem die Bronzemedaille, Silber ging an Einzel-Vizeweltmeister Matt Weston und Tabitha Stoecker aus Großbritannien.

Nun Doppelweltmeister zu sein, sei "ein geiles Gefühl", sagte Grotheer, der mit seinem insgesamt siebten WM-Titel (drei im Einzel, vier im Team) auch einen neuen Rekord aufstellte. Der Olympiasieger von Peking zog durch den Erfolg am Letten Martins Dukurs vorbei, der allerdings alle sechs Titel im Einzel holte. "Unglaublich, überragend, nicht zu erwarten", lautete das Fazit von Bundestrainer Christian Baude nach dem erfolgreichen Abschluss des WM-Wochenendes, an dem seine Schützlinge insgesamt vier Medaillen einfuhren. "Ich hätte niemals geglaubt, dass wir in Winterberg so erfolgreich sein können", sagte Baude: "Das waren einfach geile drei Tage."

Lokalmatadorin Neise hatte am Vortag bereits Bronze gewonnen und attestierte ihrer Heimbahn beim abschließenden Rennen noch einmal "einfach richtig geile Stimmung". Das Mixed-Team-Event stand erst zum vierten Mal im WM-Programm, immer ging der Sieg nach Deutschland. Anders als in den Einzelrennen, in denen die Skeletonis selbst entscheiden, wann sie starten, müssen sie im Mixed Team auf ein optisches Signal reagieren, sodass auch Fehlstarts möglich sind.

In Mailand und Cortina d'Ampezzo wird das Format 2026 außerdem erstmals auch bei Olympischen Winterspielen im Programm stehen.

18:03 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Andreas Wellinger hat im ersten Skifliegen der Weltcup-Saison mit Rang sechs erneut überzeugt. Der WM-Zweite aus Ruhpolding lag bei seinem Heimspiel in Oberstdorf zur Halbzeit auf dem achten Platz, kämpfte sich mit einem starken zweiten Flug aber noch vor. Großschanzen-Weltmeister Timi Zajc und Peter Prevc sorgten vor Stefan Kraft (Österreich) für einen slowenischen Doppelsieg.

Wellinger flog auf der Heini-Klopfer-Schanze auf 219,5 und 223,0 m, vier Wochen nach seinem Silber-Coup am Kulm fehlten zum Treppchen knapp fünf Meter. "Der letzte Sprung gibt uns Hoffnung. Wenn er das morgen wieder zeigt, kann er vorne mitmischen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD.

Nicht zu schlagen war der WM-Dritte Zajc, der seinem Teamkollegen Prevc in dessen letzter Saison einen Sieg wegschnappte. Für den WM-Dritten Zajc, der am Freitag an der Seite von Domen Prevc auch den Super-Team-Wettbewerb gewonnen hatte, war es der vierte Weltcupsieg seiner Karriere. Alle vier holte der Experte für Riesenschanzen im Fliegen.

Zweitbester DSV-Adler vor 16.000 Fans war Philipp Raimund als 14., der Oberstdorfer schraubte im zweiten Durchgang seinen persönlichen Weitenrekord auf 220,0 m. "Dieser Tag wird mir definitiv in Erinnerung bleiben. Vor der Heimkulisse ist das einfach mega", sagte der 23-Jährige.

Pius Paschke (21.), Stephan Leyhe (23.) und Felix Hoffmann (27.) schafften es anders als Luca Roth (35.) ebenfalls in den zweiten Durchgang. Den ehemaligen Skiflug-Weltmeister Karl Geiger (44.) hatte es in seiner Heimat schon in der Qualifikation erwischt.

Am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht in Oberstdorf ein weiterer Einzel-Wettkampf an.

17:36 Uhr - BOB-WM - Zweimal Bahnrekord: Auf Dominator Friedrich ist wieder Verlass - Rekord-Weltmeister Francesco Friedrich beweist beim WM-Auftakt in Winterberg im Zweier eindrucksvoll, dass mit ihm beim Saisonhöhepunkt immer zu rechnen ist.

Winterberg (SID) Mit geballten Fäusten stieß Francesco Friedrich im Zielbereich einen Jubelschrei aus. Eine rote Zahl neben dem Namen des direkt nach ihm gestarteten Johannes Lochner, ganze 25 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Dauerkonkurrenten schon nach dem ersten Lauf im Zweierbob - der Druck der intensiven Vorbereitungszeit wich in diesem Moment Bestätigung. Pünktlich zum Saisonhöhepunkt ist der Rekord-Weltmeister und Dominator der vergangenen Jahre wieder in Top-Form.

"Wir haben alles auf diesen Wettkampf ausgerichtet", erklärte Friedrich dann etwas später, nach seinem zweiten Top-Lauf des Tages, mit dem das Duo den Bahnrekord aus dem ersten Durchgang noch einmal verbesserte: "Wir haben zur richtigen Kufe gegriffen und im Training alles richtig gemacht, damit wir hier fit sind."

Friedrich und Anschieber Alexander Schüller setzten auch dank hervorragender Startzeiten ein klares Statement - für Friedrich keine Überraschung. "Mit den Startzeiten habe ich ein wenig geliebäugelt", sagte er: "Da war es eher überraschend, dass wir in der Bahn so gut dabei sind."

Der 14-malige Weltmeister steuert bei der Zweier-WM in Winterberg auf seinen nächsten Titel zu. Nach den ersten beiden von vier Läufen führt der 33-Jährige das Feld vor Europameister Adam Ammour an. Titelverteidiger Lochner folgt in Lauerstellung auf Rang drei.

Der 22 Jahre alte Shootingstar Ammour, der Friedrich als jüngsten Zweier-Weltmeister der Geschichte ablösen könnte, hielt als einziger annähernd mit. Ihm und seinem Bruder Issam fehlen auf Rang zwei 0,22 Sekunden zur Spitze.

Lochner erwischte dagegen keinen guten Tag und liegt als Dritter bereits über eine halbe Sekunde hinter Friedrich. "Dreck" seien seine Fahrten gewesen, sagte er und gab zu, nach seinem Sturz beim Weltcup-Training in Altenberg "noch nicht wieder richtig fit" zu sein.

Im Mono-Rennen der Frauen, in dem die Pilotinnen teils mit starkem Schneefall zu kämpfen hatten, ist mit Lisa Buckwitz zur Halbzeit ebenfalls eine deutsche Pilotin auf Titelkurs. Für die Ex-Anschieberin wäre es das erste WM-Gold ihrer Karriere.

Buckwitz nutzte die noch vergleichsweise guten Verhältnisse zu Beginn des Rennens und eröffnete mit Bahnrekord - obwohl ihr in der Ausfahrt von Kurve neun ein Fehler unterlief und der Bob fast kippte. Auch deshalb zeigte sich Buckwitz nicht vollends zufrieden. "Es hätte besser laufen können", erklärte sie und sprach von zwei "durchwachsene Läufen".

Titelverteidigerin Laura Nolte haderte ebenfalls mit ihrer Leistung, die vorerst zu Platz vier reichte, aber auch mit Verletzungssorgen. Die Lokalmatadorin blieb trotz Adduktorenproblemen aber optimistisch. "Die Medaille ist in Reichweite. Es ist alles möglich", so Nolte. Kim Kalicki, trotz eines Meniskusrisses und Rückenproblemen als dritte Deutsche am Start, steht auf Rang zwölf.

17:05 Uhr - Wellinger zur Halbzeit Achter - Peter Prevc führt - Andreas Wellinger hat im ersten Skifliegen der Weltcup-Saison kaum noch Chancen auf das Podest. Der WM-Zweite aus Ruhpolding flog im ersten Durchgang auf 219,5 m und liegt zur Halbzeit auf Rang acht. Die Führung übernahm Peter Prevc vor seinem slowenischen Teamkollegen Timi Zajc und Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich.

Zweitbester DSV-Adler vor 16.000 Fans an der Heini-Klopfer-Schanze ist Philipp Raimund als 15., der Oberstdorfer schraubte seinen persönlichen Weitenrekord auf 213,5 m. Stephan Leyhe (17.), Pius Paschke (22.) und Felix Hoffmann (29.) schafften es anders als Luca Roth (35.) ebenfalls in den zweiten Durchgang.

Den ehemaligen Skiflug-Weltmeister Karl Geiger hatte es in seiner Heimat sogar schon in der Qualifikation erwischt. Der Oberstdorfer verpasste als 44. ebenso den Wettkampf der besten 40 wie Finn Braun (Baiersbronn/43.) und der deutsche Meister Martin Hamann (Aue/50.).

16:12 Uhr - BOB-WM - Friedrich setzt Statement - Nolte dominiert im Mono - Rekord-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) steuert bei der Zweier-WM in Winterberg auf seinen nächsten Titel zu. Nach den ersten beiden von vier Läufen führt der 33-Jährige das Feld vor Europameister Adam Ammour (Oberhof) an. Titelverteidiger Johannes Lochner (Stuttgart) folgt in Lauerstellung auf Rang drei. Im Monobob ist Europameisterin Lisa Buckwitz (Oberhof) zur WM-Halbzeit als Führende auf Titel-Kurs und hat ihr erstes WM-Gold im Visier.

Friedrich und Anschieber Alexander Schüller (Halle) setzten auch dank hervorragender Startzeiten ein klares Statement und verbesserten ihren eigenen Bahnrekord erst um zwölf und dann noch einmal um weitere 13 Hundertstelsekunden. Der 22 Jahre alte Shootingstar Ammour, der Friedrich als jüngsten Zweier-Weltmeister der Geschichte ablösen könnte, hielt als einziger annähernd mit. Ihm und seinem Bruder Issam (Frankfurt) fehlen 0,22 Sekunden auf den 14-maligen WM-Gold-Gewinner.

Lochner (+0,52) erwischte dagegen keinen guten Tag und muss mit Anschieber Georg Fleischhauer (Potsdam) am Sonntag (ab 13.15 Uhr) zunächst seinen Bronzerang gegen den Vierer-Vizeweltmeister Brad Hall (Großbritannien, +0,79) und den US-Amerikaner Frank del Duca (+0,85) verteidigen.

Lochner, der Friedrichs Dominanz in der laufenden Weltcupsaison bereits mehrfach durchbrach, ging nach seinem schweren Sturz beim Weltcup-Training in Altenberg mit Nackenproblemen in die WM-Woche, meldete sich aber rechtzeitig fit.

Bei teils starkem Schneefall und schlechten Sichtverhältnissen hatte zuvor Ex-Anschieberin Buckwitz die noch vergleichsweise guten Verhältnisse zu Beginn genutzt und das Mono-Rennen mit Bahnrekord eröffnet - obwohl ihr in der Ausfahrt von Kurve neun, ebenso wie Nolte unmittelbar danach, ein Fehler unterlief und der Bob fast kippte. Auch deshalb zeigte sich Buckwitz nicht vollends zufrieden. "Da ist noch was drin", erklärte sie am ARD-Mikrofon, "zwei durchwachsene Läufe" sei sie gefahren.

Ähnlich fiel auch das Fazit von Titelverteidigerin Laura Nolte (+0,18) aus, die auf ihrer Heimbahn auf Platz vier noch etwas hinter den Erwartungen blieb. "Ich bin nicht so zufrieden, habe am Start sehr viel liegen lassen", sagte Nolte, der Adduktorenprobleme zu schaffen machten: "Das müssen wir in den Griff kriegen für morgen. Die Medaille ist in Reichweite."

Als größte Konkurrenz im Kampf um die Medaillen am Sonntag ab 9.15 Uhr brachten sich hinter Buckwitz die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor (+0,09) und die Gesamtweltcup-Dritte Bree Walker (Australien/+0,11) in Stellung. Kim Kalicki (Wiesbaden, +0,67), trotz eines Meniskusrisses und Rückenproblemen als dritte Deutsche am Start, belegt Rang zwölf.

14:08 Uhr - SKICROSS HERREN - Florian Wilmsmann hat im Kampf um den Gesamtweltcup einen Rückschlag erlitten. Beim ersten von zwei Rennen auf der Reiteralm in Österreich belegte der 28 Jahre alte WM-Zweite nach einer nachträglichen Rückversetzung im Halbfinale den sechsten Rang und büßte damit wertvolle Punkt ein. Sein Rückstand auf den in der Gesamtwertung führenden Kanadier Reece Howden wuchs auf 73 Zähler an.

12:15 Uhr - RODELN DAMEN - Die fünfmalige Rodel-Weltmeisterin Julia Taubitz hat zum vierten Mal den Gesamtweltcup der Frauen gewonnen. Im drittletzten Saisonrennen im lettischen Sigulda reichte der 27-Jährigen beim Sieg der Olympiazweiten Anna Berreiter ein dritter Rang zur vorzeitigen Entscheidung im Kampf um die große Kristallkugel. Vor dem Sprint am Sonntag und dem Finale am ersten März-Wochenende an gleicher Stelle ist Taubitz nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Auf dem Weg zu ihrem dritten Gesamtweltcupsieg in Serie fuhr die Vorjahresgewinnern auf der von vielen Aktiven gefürchteten Kunsteisbahn in Sigulda im zweiten Lauf noch von Rang vier auf Platz drei vor. Ihr Rückstand auf Berreiter betrug in der Endabrechnung 0,081 Sekunden.

Die erfreulichen Auswirkungen ihres Resultats hatte Taubitz auch nach Rennende zunächst noch nicht realisiert und ärgerte sich deswegen vor allem über ihre Fehler: "Es war sehr durchwachsen, unrund mit Problemen in mehreren Kurven", meinte die viermalige Saisonsiegerin noch völlig fokussiert: "Am Sonntag kann ich es besser machen."

11:44 Uhr - BOB DAMEN - Europameisterin Lisa Buckwitz ist zur WM-Halbzeit im Monobob auf Titel-Kurs. Nach zwei von vier Läufen führt die Favoritin das Feld an und hat ihr erstes WM-Gold fest im Blick. Titelverteidigerin Laura Nolte (+0,18 Sekunden) blieb am Samstag auf ihrer Heimbahn in Winterberg mit Platz vier noch etwas hinter den Erwartungen. Kim Kalicki (+0,67), trotz eines Meniskusrisses und Rückenproblemen am Start, belegt Rang zwölf.

Bei teils starkem Schneefall und schlechten Sichtverhältnissen nutzte Ex-Anschieberin Buckwitz die noch vergleichsweise guten Verhältnisse zu Beginn aus und eröffnete das Rennen mit Bahnrekord - obwohl ihr in der Ausfahrt von Kurve neun, ebenso wie Nolte unmittelbar danach, ein Fehler unterlief und der Bob fast kippte.

Als größte Konkurrenz im Kampf um die Medaillen am Sonntag ab 9.15 Uhr haben sich hinter Buckwitz die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor (+0,09) und die Gesamtweltcup-Dritte Bree Walker (Australien/+0,11) in Stellung gebracht.

11:10 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Mikalea Shiffrin möchte Anfang März wieder in den alpinen Ski-Weltcup einsteigen. Alle Infos gibt es in unserer News-Meldung.

Shiffrin kehrt bald wieder zurück.
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10:37 Uhr - BOB HERREN - Nach dem folgenschweren Unfall in Altenberg hat Michael Vogt, Pilot des verunglückten Schweizer Viererbobs, sein Unverständnis für fehlende Sicherheitsvorkehrungen zum Ausdruck gebracht. "Ich habe das Gefühl, dass so etwas nicht passieren darf, dass ein Schlitten in der Bahn zurückrutscht", sagte Vogt, der wegen der Unfallfolgen mittlerweile auch für das zweite WM-Wochenende in Winterberg absagen musste, dem SRF.

Dies sei jedoch in Altenberg "in der Vergangenheit auch schon geschehen", führte Vogt aus. Dennoch habe man nichts unternommen. Seinem Anschieber Sandro Michel wurde dies zum Verhängnis. Beim Weltcup-Training vergangene Woche wurde er von dem über 500 Kilo schweren Schlitten mit voller Wucht getroffen, nachdem er zuvor herausgeschleudert worden war.

Wie der Schweizer Verband Swiss Sliding am Freitag mitteilte, konnte Michel nach drei Operationen in Dresden mittlerweile in die Schweiz zurückkehren. Der 27-Jährige zog sich schwere Verletzungen im Hüftbereich und am Brustkorb zu, zwischenzeitlich schwebte er in Lebensgefahr.

Vogt selbst erlitt eine Gehirnerschütterung, die ihm "ab und zu immer noch Probleme" mache, "vor allem beim Aufstehen. Aber sonst geht es schon relativ gut im Alltag." An den Unfall hat er keine Erinnerungen. "Ab der Einfahrt zur Kurve 13 weiß ich nichts mehr", berichtete er.

Eine Erklärung für den Sturz hat Vogt derweil nicht, bei der Fahrt sei zunächst alles in Ordnung gewesen. "Es ist Altenberg, das ist eine der schwierigsten Bahnen", so der 26-Jährige: "Ein Sturz kann immer passieren."

8:16 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Der alpine Ski-Weltcup wird weiter von widrigen äußeren Bedingungen beeinflusst. Wie der Weltverband FIS mitteilte, kann der für 11.00 Uhr am Samstag angesetzte Super-G der Frauen im italienischen Val di Fassa wegen starker Schneefälle seit Freitag nicht stattfinden.

Die Arbeiten am Hang würden allerdings fortgesetzt, am Sonntag ist an gleicher Stelle ebenfalls für 11.00 Uhr ein weiterer Super-G der Frauen vorgesehen.

Wintersport-News: Freitag, 23. Februar

20:11 Uhr - EISSCHNELLLAUF - Der niederländische Olympiasieger Thomas Krol hat seine Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Krol (31) will sich auf seine Pilotenausbildung konzentrieren, nachdem ihn die Fluggesellschaft KLM dafür zugelassen hatte.

"Mein erster Traum war es, Eisschnelllauf-Olympiasieger zu werden. Der hat sich erfüllt. Mein zweiter war es, Pilot zu werden. Der wird jetzt auch wahr", sagte Krol bei einer Pressekonferenz am Freitag in Heerenveen.

Thomas Krol verabschiedet sich von der großen Bühne.
Profimedia

Krol, in Peking 2022 Goldmedaillengewinner über 1000 m und Silbermedaillengewinner über 1500 m, hatte sich in dieser Woche beim Radtraining eine Muskelverletzung zugezogen und musste seine Teilnahme an den niederländischen Sprintmeisterschaften absagen. Damit kann er sich nicht mehr für die Sprint-Weltmeisterschaften in Inzell (7./8. März) qualifizieren.

19:12 Uhr - SKELETON-WM - Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer hat in Winterberg seinen sechsten WM-Titel eingefahren und damit den Rekord des Letten Martins Dukurs eingestellt. Olympiasiegerin Hannah Neise verpasste auf ihrer Heim-Bahn dagegen knapp den Sieg, sicherte sich beim Gold-Coup der erst 19 Jahre alten Kanadierin Hallie Clarke aber noch Bronze.

Grotheer lieferte sich mit Titelverteidiger Matt Weston (Großbritannien) ein Rennen auf höchstem Niveau, ließ seinem Kontrahenten mit 0,23 Sekunden Vorsprung aber nur die Silbermedaille. Auf seinem Weg zum Triumph raste der 31 Jahre alte Weltcupführende außerdem zu einem neuen Bahnrekord, der später aber noch vom Briten Markus Wyatt unterboten wurde. Bronze ging an Zheng Yin aus China.

"Ein Mega-Gefühl", sagte Grotheer am Mikrofon der ARD und sprach von einem "unvergesslichen Erlebnis". Er habe "das Maximum aus meinen Startmöglichkeiten herausgeholt".

Axel Jungk (Oberbärenburg, +1,16), Olympia-Zweiter von Peking, verpasste dahinter auf Platz fünf eine Medaille nur knapp und zeigte sich enttäuscht: "Ich dachte, das muss reichen. Es ist schon ziemlich schwer." Felix Keisinger (Königssee, +1,66) wurde Sechster.

Im Frauen-Rennen zuvor hatte Neise in einem Nervenkrimi ihre Pole Position nicht genutzt. Die 23 Jahre alte Lokalmatadorin ging auf einem geteilten ersten Platz in den abschließenden vierten Lauf, rutschte als letzte Starterin dann aber noch auf den Bronzerang ab. Clarke krönte sich durch ihren Triumph vor der ehemals für Deutschland startenden Belgierin Kim Meylemans zur jüngsten Weltmeisterin der Geschichte.

"Ich hatte zwar gehofft, dass es besser wird, aber im Endeffekt bin ich mit der Medaille zufrieden", sagte Neise, die kurz vor ihrem Start von leichtem Schneefall überrascht wurde. "Das Wetter war heute die ganze Zeit gut und kurz vor Hannah fängt es an zu schneien", erklärte Bundestrainer Christian Baude: "Das ist natürlich Pech. Ich ärgere mich sehr."

18:32 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Andreas Wellinger suchte vergeblich die "Energie", Pius Paschke vermisste seinen "Rhythmus": Die deutschen Skispringer haben zum Auftakt des langen Flug-Wochenendes in Oberstdorf das Podest klar verpasst. Mehr als Rang sechs unter den zwölf Duos war nicht drin. Der Sieg ging an Slowenien mit dem WM-Dritten Timi Zajc und Domen Prevc vor Norwegen und Österreich.

Sowohl Wellinger als auch Paschke zeigten jeweils einen guten und einen mäßigen Sprung. "Ich bin ein bisschen auf der Suche, wo ich oben die Energie bekomme. Es war mal schnell und mal hoch - aber ich brauche die Kombination", sagte der WM-Zweite Wellinger in der ARD. Zum Podest fehlten auf der Heini-Klopfer-Schanze umgerechnet fast 23 Meter.

Im dritten Super-Team-Wettbewerb der Saison stand das deutsche Duo somit erstmals nicht auf dem Treppchen. Wellinger war bei allen drei Wettbewerben dabei - aber immer mit einem anderen Partner. Für Paschke war es die Premiere in dem künftig olympischen Format.

Für den Routinier war schon die Nominierung ein Erfolg. "Cool, dass ich dabei war, in den letzten Wochen war es etwas schwierig bei mir. Das war ein Tag, der für mich wichtig war", sagte Paschke, der dennoch nicht ganz zufrieden war: "Im ersten Durchgang habe ich leider ein bisschen was liegen lassen."

18:00 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Andreas Wellinger und Pius Paschke haben zum Auftakt des langen Skiflug-Wochenendes in Oberstdorf das Podest klar verpasst. Das Duo belegte auf der Heini-Klopfer-Schanze im Super-Team-Wettbewerb mit 828,5 Punkten nur den sechsten Rang. Der Sieg ging an Slowenien mit dem WM-Dritten Timi Zajc und Domen Prevc (884,5) vor Norwegen (861,3) und Österreich (855,7).

Schon nach dem ersten Durchgang war das Podium weit entfernt: Paschke (206,5 m) ließ im Vergleich zu Wellinger (230,5 m) viele Punkte liegen, die Folge war Rang sechs unter den zwölf Teams. Nach der Pause machten weder Paschke (223,5 m) noch Wellinger (206,5 m) Boden gut.

Im dritten Super-Team-Wettbewerb der Saison stand das deutsche Duo somit erstmals nicht auf dem Treppchen. Der WM-Zweite Wellinger war bei allen drei Wettbewerben dabei - immer mit einem anderen Partner. Für Paschke war es die Premiere in dem künftig olympischen Format.

Der Wettkampf fand in nur zwei statt wie üblich drei Durchgängen statt, da am Mittag zunächst die beiden am Donnerstag abgesagten Trainingseinheiten nachgeholt wurden. Mehr als vier Sprünge pro Tag sind auf einer Flugschanze laut Reglement des Weltverbandes FIS einem Springer nicht erlaubt.

Das Super-Team-Format, bei dem jedes Land nur zwei Teilnehmer stellt, ersetzt bei Olympia 2026 den Teamwettkampf mit vier Startern pro Nation.

13:39 Uhr - BIATHLON HERREN - Das kommt überraschend: Der ehemalige Weltmeister Benedikt Doll hat sein Karriereende angekündigt. Alle Infos gibt es in unserer News-Meldung.

Doll verabschiedet sich.
AFP

12:53 Uhr - SKISPRINGEN DAMEN - Die Kristallkugel für die beste Skispringerin des Weltcup-Winters wird erst am 21. März und damit vier Tage später als bislang geplant vergeben. Bisher war das Saisonfinale für Katharina Schmid und Co. für das Wochenende am 16./17. März im norwegischen Vikersund angesetzt. Weil zuletzt mehrere Wettkämpfe ausfielen, wird es aber ein zusätzliches Springen auf der kleinen Schanze im slowenischen Planica geben.

Vor allem Schmid wird mit guten Erinnerungen ins Tal der Schanzen fahren, am 23. Februar 2023 hatte sie auf der Normalschanze den WM-Titel geholt. Ab dem 22. März übernehmen dann die Männer das Kommando in Planica, auf der benachbarten Flugschanze stehen die letzten drei Wettkämpfe des Winters an.

Wintersport-News: Donnerstag, 22. Februar

19:43 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Die FIS hat das überarbeitete Programm für das Skifliegen in Oberstdorf bekannt gegeben. Am Freitag ist für 13 Uhr eine Trainingseinheit geplant, im Anschluss findet ein Super-Team-Wettbewerb mit zwei Durchgängen statt. Am Samstag (14:30 Uhr) soll die heute abgesagte Qualifikation nachgeholt werden.

17:09 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Starker Wind hat zum Auftakt des Skiflug-Weltcups in Oberstdorf zur Absage der Qualifikation gesorgt. An der Heini-Klopfer-Schanze war am Mittag bereits das gesamte Training gestrichen worden, kurz vor Beginn wurde dann auch die für 16:45 Uhr geplante Ausscheidung für das erste Einzel gestrichen.

"Wir haben sehr unbeständige Windbedingungen. Besonders am Schanzentisch sind die Böen sehr stark. Das ist auf der Skiflugschanze ein noch größeres Risiko als auf den Großschanzen", sagte FIS-Renndirektor Sandro Pertile.

06:00 Uhr - ÜBERSICHT - Am Montag gaben die Veranstalter grünes Licht, es gibt genügend Schnee in Oberstdorf. Gute Neuigkeiten, denn die Wettbewerbe auf der gigantischen Heini-Klopfer-Skiflugschanze (HS 235 Meter) waren ernsthaft gefährdet. Angeführt von Andreas Wellinger brennt das deutsche Team darauf, den aufopferungsvollen Einsatz der zahlreichen Helfer mit einem Heimsieg zu belohnen.

Palisades Tahoe ist für die alpinen Skifahrer die erste Station auf der zweiten Nordamerika-Station in diesem Winter. Am Samstag im Riesenslalom gilt Marco Odermatt als der klare Favorit. Am Sonntag könnte es hingegen im Slalom zum spektakulären Zweikampf zwischen dem Österreicher Manuel Feller und DSV-Ass Linus Straßer kommen. Im Kampf um die kleine Kristallkugel hat Feller zurzeit 164 Punkte Vorsprung auf den 31-jährigen Münchener.

Der formstarke Straßer darf auf seine erste Kristallkugel spekulieren.
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In den italienischen Dolomiten sind die Speed-Damen gefordert. Die Piste in Val di Fassa verzeiht keine Fehler. Lara Gut-Behrami ist am Wochenende erneut die Top-Favoritin. Aktuell befindet sich die 32-jährige Schweizerin in der Form ihres Lebens. Zum zweiten Mal nach 2015/16 könnte sie sich die große Kristallkugel sichern, in der Gesamtwertung liegt sie 205 Punkte vor der verletzten Ski-Königin Mikaela Shiffrin. Auch die Disziplinwertung im Super-G führt Gut-Behrami souverän an.