Missverständnis: FIFA verantwortlich – nicht die UEFA
Die Bayern waren am Samstag nur zu einem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg gekommen und hatten es verpasst, in der Tabelle an Borussia Dortmund vorbeizuziehen.
Zuletzt hatte die Bundesliga wegen der Nations League so lange wie noch nie während einer laufenden Saison pausiert. Jedoch ist für den Kalender nicht die von Hoeneß deswegen angezählte Europäische Fußball-Union (UEFA), sondern der Weltverband FIFA verantwortlich.
Erhalte alle News zu deinen Teams und Spielern
Flashscore schickt dir jetzt eine personalisierte Benachrichtigung, sobald ein Artikel über deinen Lieblingsfußballer oder -verein veröffentlicht wird. Hier findest du alle Infos zum neuen Feature!

Nations League ein "alberner Wettbewerb"
"Die Vereine", polterte Hoeneß dennoch, müssten sich "endlich mal durchsetzen, weil wir bezahlen die Spieler und nicht die Nationalmannschaften".
Dass die UEFA einen "albernen Wettbewerb wie die Nations League" vorziehe, sei "der Witz des Jahres". Letztlich seien die Bayern so auch "der große Leidtragende dieser langen WM", weil infolge des Turniers nur wenig Zeit zur Vorbereitung geblieben sei, betonte Hoeneß.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die neue Lösung im Sport1-Doppelpass aufgrund der hohen Belastung für die Spieler ebenfalls als "nicht gut". Er "hoffe", ergänzte der 66-Jährige, "dass die FIFA oder die UEFA das überdenkt und übergeht zu drei und drei Spielen oder zurückkommt zur alten Regelung".
Bayerns Vorstandchef Jan-Christian Dreesen hatte den neuen Kalender dagegen gelobt. Er sei "für den Klubfußball besser" und für alle Beteiligten der richtige Weg, sagte er im September bei Sky.
