Hubert Hurkacz hat in Peking zwei anspruchsvolle körperliche Belastungsproben bestanden und trifft nun auf den ausgeruhteren Karen Khachanov
Teaminfos und aktuelle Form
Hubert Hurkacz stand in dieser Saison lange Zeit an einem Scheideweg. Immer wieder stellte sich die Frage, ob er seine Fitness und sein Niveau zurückgewinnen würde, die ihn einst bis auf Platz 6 der Weltrangliste geführt hatten. Die Asien-Tour hat ihm nun jedoch endlich den dringend benötigten Auftrieb gegeben. Vor einigen Tagen erreichte er in Chengdu das Finale – sein erstes Endspiel auf ATP-Tour-Ebene seit mehr als einem Jahr – und legte bei seinem Debüt in Peking mit dem Einzug ins Viertelfinale nach.
Beim 29-jährigen Hurkacz stechen derzeit nicht nur die Ergebnisse hervor, sondern auch die Art und Weise, wie er sie erzielt hat. Das dürfte ihm in Bezug auf seine körperliche Verfassung viel Sicherheit geben. Nach mehreren anspruchsvollen Matches in Chengdu hat er die kurze Erholungsphase in Peking beeindruckend gemeistert und zwei aufeinanderfolgende Dreisatzduelle gegen die beiden jungen Gegner Learner Tien und Arthur Gea gewonnen, die für körperlich fordernde Matches bekannt sind. Genau solche hart erkämpften Siege benötigte Hurkacz in dieser Phase seines Comebacks.
Auch Karen Khachanov erlebte fast acht Monate lang eine enttäuschende und frustrierende Saison. In den vergangenen Wochen hat er jedoch die Wende geschafft und ist wieder auf den richtigen Weg zurückgekehrt. Besonders deutlich wurde diese Renaissance mit seinem Einzug ins Halbfinale der US Open. Dadurch entging er dem drohenden Fall aus den Top 50. Das Selbstvertrauen und der Schwung aus diesem Lauf haben sich offenbar nach Peking übertragen. Dort erreichte er das Viertelfinale, ohne einen Satz abzugeben – obwohl er mit Felix Auger-Aliassime auf einen Top-10-Spieler traf.
Direkter Vergleich: Karen Khachanov führt 1:0
2019 trafen sie in Wien einmal aufeinander. Khachanov setzte sich damals in einem engen Match ohne Satzverlust durch.
Interessante Statistiken
Der Lauf in Chengdu vor einigen Tagen war Hurkacz' erster Viertelfinaleinzug in dieser Saison. Das Match gegen Lloyd Harris gewann er ohne Satzverlust.
Gegen höher in der Weltrangliste platzierte Gegner weist Hurkacz in diesem Jahr eine ausgeglichene Bilanz von 14:14 auf.
Khachanov hat zuvor bereits zweimal das Viertelfinale in Peking erreicht und weist in dieser Runde eine Bilanz von 1:1 auf.
Für Khachanov ist es der vierte Viertelfinaleinzug in dieser Saison. Seine Bilanz in dieser Runde steht bei 1:2.
Tipps für Wetten
Beide waren bereits Top-10-Spieler, verfügen über viel Erfahrung und können den jeweils anderen schlagen. Zudem haben beide zuletzt dringend benötigtes Selbstvertrauen zurückgewonnen. Dieses Duell könnte in jede Richtung kippen. Khachanovs deutlich frischere Beine könnten ihm jedoch einen Vorteil verschaffen.
Mit KI übersetzt