Jiri Lehecka ist monatelang auf gefährliche Gegner getroffen und bekommt nun in Tokio eine deutlich angenehmere Aufgabe
Teaminfos und aktuelle Form
Jiri Lehecka spielt in letzter Zeit solides Tennis, konnte diese Leistungen aber leider nur selten in nennenswerte Ergebnisse ummünzen. Das lag vor allem an schwierigen Auslosungen und gefährlichen Gegnern in den frühen Runden. Zu seinen jüngsten Niederlagen zählen das Achtelfinale in Wimbledon gegen Alexander Zverev, das Achtelfinale beim Masters in Montreal gegen Rafael Jodar und die dritte Runde beim Masters in Cincinnati gegen Arthur Fils.
Nun scheint sich das Blatt endlich zu seinen Gunsten zu wenden. Lehecka hat viel Schwung aufgenommen und eine Serie von vier Siegen hintereinander gestartet. Zwei dieser Erfolge feierte er im Davis Cup gegen Learner Tien und Ben Shelton. Anschließend setzte er sich in Tokio gegen Zizou Bergs und Ugo Humbert durch und erreichte das Viertelfinale. Gegen den relativ unerfahrenen Daniel Vallejo bietet sich ihm nun die Chance, noch einen Schritt weiterzugehen. Anders als gegen einen weiteren gefährlichen Gegner wie Rafael Jodar geht es dabei um den Einzug ins Halbfinale.
Daniel Vallejo hat in diesem Jahr bereits genug erreicht, um die Saison als ausgesprochen erfolgreich zu bezeichnen. Anfang des Jahres gelang ihm auf europäischem Sand der Durchbruch auf Tour-Niveau, bevor er während der US-Open-Serie auf Hartplatz überraschend weit kam. In seiner ersten Asien-Serie schreibt er nun ein weiteres beeindruckendes Kapitel seiner Durchbruchssaison. In der vergangenen Woche erreichte er in Hangzhou die zweite Runde, ehe er als Qualifikant ins Viertelfinale von Tokio einzog. Dabei musste er in der ersten Runde gegen Rafael Jodar und in der zweiten gegen Matteo Berrettini antreten.
Direkter Vergleich: 0:0
Die beiden Spieler sind bisher noch nie gegeneinander angetreten.
Interessante Statistiken
Lehecka kommt in diesem Jahr in Viertelfinal-Matches auf eine Bilanz von 2:3.
Gegen Spieler außerhalb der Top 50 weist Lehecka in diesem Jahr eine Bilanz von 14:6 auf.
Daniels Vallejos einziger vorheriger Auftritt im Viertelfinale auf Tour-Niveau fand in diesem Jahr in Båstad statt, wo er Stefano Travaglia ohne Satzverlust besiegte.
Vallejo hat im Laufe seiner Karriere auf Hartplatz auf Tour-Niveau erst sechs Matches im Hauptfeld gewonnen.
Tipps für Wetten
Vallejo hat auf Hartplatz über den Erwartungen gespielt und in den vergangenen Monaten einige hervorragende Siege gefeiert. Deshalb darf er hier keinesfalls unterschätzt werden. Lehecka sollte jedoch über zu viel Durchschlagskraft, Erfahrung und Stärke auf Hartplatz verfügen, um diese Aufgabe zu meistern und relativ souverän zu gewinnen.
Mit KI übersetzt