Energie Cottbus vs. VfL Bochum 1:2
Die Pokalhelden des VfL Bochum haben wieder zugeschlagen: Philipp Hofmann und Christian Rasmussen haben das Team von Trainer Uwe Rösler zu einem wichtigen 2:1 (0:1)-Sieg bei Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus geschossen. Das Duo hatte drei Tage zuvor auch beim Coup gegen den Bundesligisten Mainz (2:0) beide Treffer markiert.

Hofmann erzielte zunächst zwei Abseitstreffer, ehe sein dritter Streich (71.) zählte. Rasmussen machte kurz vor Schluss den Sieg perfekt (88.). Tolcay Cigerci hatte Energie per Foulelfmeter (21.) zunächst in Führung gebracht. Kurios: Bochum hat alle drei Saisonsiege in der Fremde geholt.
Das Duell der Trainer-Typen Claus-Dieter Wollitz und Rösler kam auf dem Rasen nur langsam in Fahrt. Das änderte sich, als VfL-Schlussmann Timo Horn Energie-Angreifer Lucas Copado am Bein erwischte. Cigerci ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte sein fünftes Saisontor - davon drei per Strafstoß.
Nach der Pause wurden innerhalb weniger Minuten gleich drei Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt: Hofmann (53./61.) freute sich ebenso wie der Cottbuser Justin Butler (55.) zu früh. Der VfL war nun besser im Spiel und belohnte sich, als Hofmanns drittes Tor endlich zählte. Rasmussen setzte mit seinem ersten Zweitliga-Tor noch einen drauf.
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Arminia Bielefeld vs. Eintracht Braunschweig 3:1
Arminia Bielefeld hat das Mittelfeld-Duell gegen Eintracht Braunschweig gewonnen und sich vorerst ein Polster auf die Abstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga verschafft. Beim 3:1 (2:0) zum Auftakt des 10. Spieltags trafen Maximilian Großer (24.) und Joel Grodowski (27./68.) mit seinen Treffern sechs und sieben im fünften Heimspiel für die Arminia, Aaron Opoku sorgte zwischenzeitlich für den Anschluss (55.). Bielefeld stellte damit auf 14 Punkte, Braunschweig (10) hat weiter nur zwei Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Den Braunschweigern habe der Derbysieg am letzten Wochenende gegen Hannover 96 (2:0) "brutal gutgetan", sagte Trainer Lars Konetka vor dem Anpfiff bei Sky. Beide Teams waren unter der Woche nicht im DFB-Pokal gefordert, daher ausgeruht - und Spektakel war mit 15 Toren in den letzten vier Spielen auf der Bielefelder Alm vorprogrammiert.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Großer, der eine Woche zuvor mit seinem kuriosen Handspiel bei der Last-Minute-Pleite bei Hertha BSC (0:1) noch der große Pechvogel war, verwertete eine Flanke von Arne Sicker per Flugkopfball. Drei Minuten später legte Grodowski nach. Nach dem Seitenwechsel machte es Opoku noch einmal spannend, doch erneut Grodowski stellte den alten Abstand wieder her und baute damit seine beeindruckende Heimquote aus. Auswärts wartet der 28-Jährige noch auf einen Treffer.
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