"Ich kann es gar nicht glauben. Unglaublich! Die letzten Spiele habe ich allesamt gegen ihn verloren, aber ich weiß auch, dass ich immer weiterspielen muss. Und es brauchte auch ein wenig Glück", sagte Struff, der im Viertelfinale auf den Portugiesen Nuno Borges trifft, im Anschluss an die Partie.
Zum Match-Center: Novak Djokovic vs. Jan-Lennard Struff
Vor euphorisierten Zuschauern begegneten sich beide Spieler von Beginn an auf Augenhöhe. Den umkämpften ersten Satz entschied Djokovic im Tiebreak für sich, doch Struff ließ sich davon nicht beeindrucken. Der Deutsche zeigte phasenweise brillantes Tennis, wehrte im zweiten Durchgang alle vier Breakbälle gegen sich ab und nahm seinem prominenten Gegner beim Stand von 6:5 erstmals den Aufschlag ab.

Schon der Satzgewinn war für Struff ein kleiner Triumph: In acht bisherigen Duellen mit dem Serben hatte er insgesamt nur einen einzigen Durchgang für sich entschieden.
Djokovic diskutiert mit Trainer
Auch im Entscheidungssatz blieb das Niveau hoch. Djokovic diskutierte zwischenzeitlich sichtlich frustriert mit seinem Trainer Viktor Troicki, während Struff einen weiteren Breakball abwehrte und bei eigenem Aufschlag die Nerven behielt. Erneut musste der Tiebreak entscheiden – diesmal mit dem besseren Ende für den Deutschen.
Struff hatte zuletzt mit seinem Finaleinzug beim ATP-Turnier in Brüssel aufhorchen lassen und in Basel zum Auftakt Davis-Cup-Kumpel Yannick Hanfmann mit 6:4, 6:3 bezwungen.
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