ATP Paris Masters 2026: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Datum: 2. bis 8. November 2026
Ort: Paris, Frankreich
Venue: Plenitude Arena
Belag: Hartplatz (Halle)
Kategorie: ATP Masters 1000
Vorjahressieger: Jannik Sinner (ITA)
ATP Paris Masters 2026: Teilnehmer und Favoriten
Die Favoriten
Alexander Zverev gewann das Turnier 2024 mit einem deutlichen Finalerfolg gegen Ugo Humbert. Auch 2026 gehört er zum engsten Favoritenkreis. Mit einem weiteren tiefen Lauf könnte Zverev seine Position im Saisonendspurt stärken. Carlos Alcaraz muss sich in Paris auf die besonderen Bedingungen des Hallenplatzes einstellen, bringt aber die spielerischen Voraussetzungen mit, um bis zum Ende um den Titel mitzuspielen.
Mit sieben Titeln der erfolgreichste Spieler der Turniergeschichte ist Novak Djokovic. Seine Erfahrung auf diesem Belag und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten sein Niveau zu steigern, machen ihn auch diesmal zu einem ernsthaften Kandidaten.
Weitere Namen im erweiterten Favoritenkreis sind Ben Shelton, Taylor Fritz, Frances Tiafoe, Arthur Fils und Daniil Medvedev, der hier 2020 gewann und sich auf schnellen Hartplätzen traditionell wohlfühlt.
Die Lokalmatadoren
Die französischen Tennisfans dürfen sich auf mehrere Spieler aus dem eigenen Land freuen. Arthur Fils, Humbert und Arthur Rinderknech sind direkt für das Hauptfeld qualifiziert. Dazu kommen die Wildcard-Empfänger Titouan Droguet, Arthur Géa, Quentin Halys und Kyrian Jacquet.
Fils ist nach seinen starken Leistungen in dieser Saison besonders im Blickpunkt. Humbert erreichte 2024 das Finale und kennt die Bedingungen in Paris bestens. Für die französischen Spieler bietet das Jubiläumsturnier eine besondere Gelegenheit, vor heimischem Publikum weit zu kommen.
Deutsche und österreichische Teilnehmer
Alexander Zverev ist der prominenteste deutsche Vertreter im Hauptfeld. Der frühere Turniersieger möchte in Paris zum Saisonende noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Yannick Hanfmann, Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier sind in den veröffentlichten Qualifikationslisten geführt. Ihre endgültige Teilnahme am Hauptfeld hängt vom Verlauf der Qualifikation beziehungsweise weiteren Veränderungen im Teilnehmerfeld ab.
Ein österreichischer Spieler ist nach dem derzeit bekannten Stand nicht direkt für das Hauptfeld gesetzt.
Besondere Geschichten: Jubiläum und Monfils
Die 40. Ausgabe des Turniers hätte auch für Gaël Monfils einen besonderen Rahmen bieten sollen. Der Franzose hatte geplant, seine Karriere beim Heimturnier in Paris zu beenden. Allerdings sagte er nach der Bekanntgabe der Trennung von Ehefrau Elena Svitolina seine Teilnahme ab und wird bereits offiziell als zurückgetretener Spieler geführt. Immerhin soll er am 3. November eine kleine Abschiedszeremonie erhalten.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf Holger Rune. Der Däne kehrt nach seiner langen Pause wegen eines Achillessehnenrisses mit geschütztem Ranking auf die große Bühne zurück. Sein Abschneiden wird zeigen, wie weit er nach der Verletzung bereits wieder ist.
ATP Paris Masters 2026: Spielplan und Termine
1. Runde: Montag und Dienstag, 2. & 3. November, ab 11:00 Uhr
2. Runde: Dienstag und Mittwoch, 3. & 4. November, ab 11:00 Uhr
Achtelfinale: Mittwoch und Donnerstag, 4. & 5. November, ab 11:00 Uhr
Viertelfinale: Freitag, 6. November, ab 14:00 Uhr
Halbfinale: Samstag, 7. November, ab 12:00 Uhr
Finale: Sonntag, 8. November, nicht vor 15:00 Uhr
ATP Paris Masters 2026: Preisgeld und ATP-Punkte
Beim Rolex Paris Masters 2026 werden insgesamt 6.309.095 Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Der Sieger des Einzelwettbewerbs erhält 974.370 Euro, der Finalist 532.120 Euro. Für die Halbfinalisten sind jeweils 290.960 Euro vorgesehen, während die Viertelfinalisten 158.700 Euro erhalten.
Als Masters-1000-Turnier gehört Paris zu den wichtigsten Veranstaltungen außerhalb der Grand Slams. Der Sieger erhält 1.000 Punkte für die ATP-Weltrangliste, der Finalist 650 Punkte. Die beiden Halbfinalisten bekommen jeweils 400 Punkte, die Viertelfinalisten jeweils 200 Punkte. Für den Einzug ins Achtelfinale gibt es 100 Punkte, für die zweite Runde 50 Punkte. Spieler, die in der ersten Runde ausscheiden, erhalten 10 Punkte.
Da Paris das letzte Masters-1000-Turnier der regulären Saison ist, können die Ergebnisse zudem entscheidend für die Qualifikation zu den ATP Finals in Turin sein.
ATP Paris Masters: Die vergangenen Sieger
Novak Djokovic ist mit sieben Einzeltiteln der Rekordsieger des Turniers. Dahinter folgen Marat Safin und Boris Becker mit jeweils drei Erfolgen. Becker ist damit auch der erfolgreichste deutsche Spieler der Turniergeschichte. Alexander Zverev gewann 2024 als zweiter Deutscher den Titel. Einen österreichischen Einzelsieger gab es beim Paris Masters bislang nicht.
Die letzten fünf Sieger
2025: Jannik Sinner (ITA)
2024: Alexander Zverev (GER)
2023: Novak Djokovic (SRB)
2022: Holger Rune (DEN)
2021: Novak Djokovic (SRB)
Der Rekordsieger
Novak Djokovic – sieben Titel (2009, 2013, 2014, 2015, 2019, 2021, 2023)
Weitere nennenswerte Sieger der Geschichte
Marat Safin – drei Titel (2000, 2002, 2004)
Boris Becker – drei Titel (1986, 1989, 1992)
Alexander Zverev – Sieger 2024
Daniil Medvedev – Sieger 2020
Andy Murray – Sieger 2016
Roger Federer – Sieger 2011
Pete Sampras – Sieger 1995 und 1997
Andre Agassi – Sieger 1994 und 1999
ATP Paris Masters 2026 live im TV und Stream
In Deutschland und Österreich wird das Rolex Paris Masters über Sky Sport Tennis übertragen. Die Matches sind außerdem über den Streamingdienst WOW verfügbar. Tennisfans können die Begegnungen damit live im Fernsehen oder online verfolgen.
International bietet TennisTV, der Streamingdienst der ATP Tour, Liveübertragungen und weitere Turnierinhalte an. Dort lassen sich die Matches abhängig von den jeweiligen regionalen Übertragungsrechten verfolgen.
