"In K.o.-Spielen gibt es keine zweite Chance", sagte José Barcala vor dem Achtelfinalduell des Titelverteidigers mit der Werkself am Sonntag (15 Uhr/Sky): "Das bedeutet einen zusätzlichen Stressfaktor und erfordert ein anderes Mindset. Da ist Erfahrung gefragt."
Zumal Bayer Leverkusen seine Elf am 4. Bundesliga-Spieltag am Rande einer Niederlage hatte: Die Bayern lagen zweimal zurück und gewannen erst durch ein spätes Tor von Alara (88.).
Gwinn und Zadrazil fehlen weiterhin
"Sie nutzen jeden kleinen Fehler im Aufbau als Pressing-Trigger", sagte Barcala über den kommenden Gegner: "Du kannst dich nie zurücklehnen, sonst bestrafen sie dich. Wir müssen sehr sicher spielen, in der Restverteidigung und im Gegenpressing sehr gut positioniert sein. Sonst stoßen sie in deinen Rücken." Nicht dabei helfen können weiter Giulia Gwinn und Sarah Zadrazil.

Und die Serie? Die gehöre natürlich nicht ihm alleine, betonte Barcala: "Sie hat schon unter Alexander Straus begonnen, so viele Menschen haben hart daran gearbeitet. Das geht nicht ohne sehr viel Talent und Balance im Kader, was viele, viele Stunden Arbeit im Management und des Staffs bedeutet. Aber das Wichtigste ist die Professionalität und der Hunger der Spielerinnen."
Wie bei Momoko Tanikawa. Die Japanerin, lobte Barcala, sei unberechenbar, "weil sie nie den naheliegenden Pass spielt. Sie entzieht sich dem Gegner und kann in sehr engen Räumen spielen – das tun besondere Spielerinnen." Steigerungspotenzial sieht Barcala dennoch – etwa, wenn der Gegner "härter" spiele. Wie Leverkusen?
