Das Urteil gegen den 49-Jährigen, der zunächst alle Vorwürfe bestritten hatte, wird für Januar kommenden Jahres erwartet. "Wie seine Schuldbekenntnisse zeigen, hat Damon Jones seinen Ruhm und seine Verbindungen zum Profibasketball in eine vielschichtige kriminelle Wettoperation verwandelt", erklärte US-Staatsanwalt Joseph Nocella nach Anhörungsende.
Die Höchststrafe für Wettbetrug liegt bei 27 Monaten Haft, wegen der mafiösen Poker-Machenschaften drohen Jones bis zu sechseinhalb Jahre Gefängnis. Aufgrund seiner Geständnisse darf Jones jedoch auf ein milderes Strafmaß hoffen.
Auch aktive Spieler betroffen
Jones ist einer von bislang sechs Angeklagten. Zu den Beschuldigten gehört auch Terry Rozier von Miami Heat. Insgesamt sind rund 30 Personen in die Affäre verwickelt. "Ich möchte mich aufrichtig beim Gericht, bei meiner Familie, meinen Kollegen und auch bei der NBA entschuldigen", sagte Jones laut US-Medien während der ersten Anhörung.
Eine von elf NBA-Stationen für Jones in seiner Profilaufbahn waren zwischen 2005 und 2008 die Cleveland Cavaliers. Dabei spielte Jones an der Seite von Superstar LeBron James. Den Kontakt zu dem US-Idol setzte Jones später auch ein, um Buchmacher durch seine Informationen etwa über Verletzungen zu hintergehen.
Später wurde Jones Assistenzcoach und arbeitete während des zweiten James-Engagements in Ohio von 2016 bis 2018 erneut für die Cavaliers. In der Saison 2022/23 fungierte Jones für James als persönlicher Trainer, nachdem der Star zu den Lakers gewechselt war. Allerdings arbeitete Jones auf privater Basis für den Topstar und ohne offizielle Anstellung bei den Kaliforniern.
