Besonders Ende des dritten Viertels setzte sie ein Ausrufezeichen, als sie gemeinsam mit Teamkollegin Megan DiLeo durch späte Dreier den Rückstand auf 61:64 verkürzte und damit die Aufholjagd einleitete. Während Bühner wertvolle Minuten sammelte, fehlte ihre deutsche Teamkollegin Luisa Geiselsöder, die bereits für die Vorbereitung auf die bevorstehende Heim-Weltmeisterschaft freigestellt wurde.
Zum Match-Center: Phoenix Mercury vs. Portland Fire
Der hart umkämpfte Erfolg von Portland fiel in einen historischen Rahmen: Phoenix Mercury ehrte die WNBA-Legende Diana Taurasi und zog ihre Trikotnummer 3 nach 20 Saisons und drei Titeln feierlich unter das Hallendach.
Auf dem Feld erwischten die Gastgeberinnen zunächst den besseren Start. Angeführt von DeWanna Bonner, die bis zur Halbzeit 14 ihrer insgesamt 23 Punkte erzielte, erarbeitete sich Phoenix eine 42:36-Pausenführung. Doch Portland ließ sich vom Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und bewies im Schlussabschnitt enorme Nervenstärke.
Dramatische Schlussminute: Leite und Carleton eiskalt
In der heißen Phase avancierte Carla Leite mit insgesamt 23 Punkten und fünf Assists zur Matchwinnerin für Portland. Sie erzielte die letzten beiden Körbe eines 6:0-Laufs und brachte ihr Team 1:12 Minute vor dem Ende mit 81:80 in Führung.
Phoenix hielt durch Kahleah Copper (19 Punkte) und Alyssa Thomas (17 Punkte, 11 Rebounds) voll dagegen, doch die Vorentscheidung fiel 12 Sekunden vor Schluss: Bridget Carleton blockte einen Wurf von Copper, sicherte den Rebound und behielt anschließend an der Freiwurflinie die Nerven, um den Sieg abzusichern.
Für Bühner und Portland war es ein wichtiger Erfolg vor den anstehenden Aufgaben: Am Freitag gastiert das Team bei den Toronto Tempo, während Phoenix am Samstag zu den Atlanta Dream reist.
Für die deutsche Nationalspielerin rückt zudem das Heim-Turnier immer näher. Wie die weiteren WNBA-Legionärinnen Leonie Fiebich, Satou Sabally und Nyara Sabally wird Bühner ab der WNBA-Spielpause am 31. August zum deutschen Team stoßen, um sich den letzten Feinschliff für die Heim-Weltmeisterschaft (4. bis 13. September) zu holen.
