"Früher bin ich hierher gekommen und konnte aufs Podium fahren oder Rennen gewinnen", sagte Sergio Pérez, "die Leute wissen, dass das dieses Mal nicht passieren wird, und trotzdem sind sie alle da."
Das neue Team von Cadillac ist punktloser Letzter der Formel 1. Der Grand Prix am Sonntag (21Uhr MEZ/Sky) wird dennoch etwas ganz Besonderes für Pérez und seine Landsleute sein: Ausgerechnet im eigenen Land absolviert der 36-Jährige seinen 300. Grand Prix.
Vettel überholt
In der Rekordliste der Königsklasse ist er damit schon ziemlich weit oben angekommen. Pérez überholt am Sonntag Sebastian Vettel, nur sechs Fahrer haben noch mehr Rennen absolviert – und er wird noch weiter klettern.
Am Mittwoch hatte Cadillac die Verlängerung des Vertrages mit dem Mexikaner bis 2029 verkündet. Der US-Hersteller erlebt eine schwierige erste Saison, Probleme mit Auto, Antrieb und Ausführung an den Rennwochenenden ziehen sich durch das Jahr, die Ziele sind allerdings groß.
Cadillac hat große Ambitionen
"Cadillac ist nicht hier, um nur dabei zu sein. Das ist eine sehr große Marke, sie brauchen die Formel 1 eigentlich nicht", sagte Pérez: "Wir wollen Cadillac zu einem der führenden Teams der Formel 1 machen."
Am Sonntag wäre wohl schon ein Rennen ohne große Probleme ein Erfolg – in diesem Jahr kam Pérez bislang nicht über Rang 14 hinaus.
