Am Samstag (21.00 Uhr/Sport1 und DAZN) trifft Littler im Duell um die begehrte Sid Waddell Trophy auf den niederländischen Shootingstar Gian van Veen.
Zum Match-Center: Littler vs. Searle
Einen Tag nach seinem souveränen 5:0-Erfolg gegen den Polen Krzysztof Ratajski verlor Littler zwar den ersten Satz. Danach aber erhöhte der Weltranglistenerste, der schon bei seiner WM-Premiere im Alter von 16 Jahren ins Endspiel gestürmt war, die Schlagzahl.
"Ich bin sehr glücklich. Morgen geht es wieder los – ein letztes Mal. Das dritte Finale in Folge. Das ist unglaublich", sagte Littler bei DAZN.
Littler jagt Rekorde
Vor allem dank seines starken Scorings (105,3 Average) sicherte sich Littler Satz für Satz, Searle ließ seine wenigen Chancen auf die Doppelfelder liegen. Zwischenzeitlich gewann Littler gar elf Legs in Folge, er nutzte seinen ersten Matchdart. Drei Finalteilnahmen in Folge bei Weltmeisterschaften der Professional Darts Corporation (PDC) waren zuvor nur Rekordsieger Phil Taylor, Dennis Priestley und Anderson gelungen.
Für Searle, genannt "Heavy Metal", blieb die Krönung eines bemerkenswerten Laufs bei diesem Turnier aus. Der Engländer, der an einer seltenen Augenkrankheit leidet, durch die die Sehkraft über die Zeit nachlässt, hatte in Runde drei den Strausberger Martin Schindler geschlagen und bis zum Halbfinale nur zwei WM-Sätze verloren.
Um auf Searles Krankheit aufmerksam zu machen, ließ sich ein Sponsor am Freitagabend etwas Besonderes einfallen: Die Logos im Ally Pally wurden allesamt unscharf dargestellt.
Van Veen gewinnt Thriller gegen Anderson
Deutlich spannender verlief das zweite Halbfinale: Junioren-Weltmeister van Veen und sein Idol Anderson (55) lieferten sich ein hochklassiges Duell. Der Niederländer präsentierte sich gnadenlos auf die Doppel und ging mit 4:1 in Führung.
Zum Match-Center: Gian van Veen vs. Gary Anderson
Anderson steckte nicht auf, verpasste aber dennoch sein sechstes WM-Finale. Van Veen wackelte zwar im achten Satz, fand sein Spiel jedoch rechtzeitig wieder.
