"The Asp" spielte dabei herausragende Darts und brachte am Ende mit einem Average von 105,15 den vierthöchsten aller Zeiten im verzwickten Doppel-Format des World Grand Prix aufs Board. Trotzdem schaffte es Ryan Joyce nach einem klaren 3:0 aus Sicht von Aspinall den Weltranglisten 15. zweimal auf die volle Distanz zu zwingen. Schlussendlich war es dann aber auch die Doppelquote von 47 Prozent (9/19), die den Mann aus Stockport zum zweiten Mal ins Halbfinale von Leicester beförderte.
Match-Center: Nathan Aspinall vs. Ryan Joyce
Wade grandios, Price nervenstark
Weitaus enger sah es bei Gerwyn Price aus, der "Iceman" musste in einem engen Duell gegen Landsmann Jonny Clayton über die volle Distanz gehen, lag zwischenzeitlich sogar 0:2 hinten. Nach soliden Durchgängen zum Ausgleich, musste er sich im Decider jedoch abermals von einem 0:2 zurückkämpfen und profitierte dabei schlussendlich auch von einem Jonny Clayton, der Match-Darts liegen ließ. Damit darf er sich nun gegen "The Asp" um einen Platz im Endspiel streiten, wobei der Engländer nach der heutigen Leistung mutmaßlich als leichter Favorit gilt.
Weitaus stringenter war James Wade. "The Machine" verlor seit Ende August nur eine Partie und war auch heute nicht zu stoppen. Gegen einen extrem schwachen Gian van Veen (81,56 Average) war es wortwörtlich ein Spaziergang für den Veteranen, der beim 3:0 insgesamt nur ein einziges Leg abgab und im Duell am Samstag gegen Luke Humphries auf Augenhöhe zu sein scheint.
"Cool Hand Luke" musste gegen Überraschungsviertelfinalist Zonnveld ran. Der Niederländer bezwang bereits Josh Rock und Gary Anderson, doch Humphries schient eine Nummer zu groß für "Triple Z".
Trotz solidem Scoring fehlte dem Underdog das Timing gegen den erfahrenen Engländer, Knackpunkt war dabei der verpasste Dart zum Leg im zweiten Durchgang, den Humphries mit einem 75er Checkout bestrafte, um daraufhin auch das 3:0 und damit den glatten Erfolg perfekt zu machen.
