Zum Hauptinhalt springen

World Grand Prix: Humphries besiegt schwachen "Chizzy" – Rock mit bitterem Aus

Luke Humphries
Luke HumphriesKieran Cleeves/PDC

Einen Tag nach dm Ausscheiden von Topfavorit und Titelverteidiger Luke Littler hat Ex-Weltmeister Luke Humphries keine Probleme beim Start in den World Grand Prix gehabt. In der 1. Runde besiegte "Cool Hand Luke" den zweimaligen Turnier-Finalisten Dave Chisnall mit 2:0.

Humphries kann sich seinen Sieg aber nicht komplett selbst zuschreiben, sondern muss vielmehr ein "Danke" an Chisnall richten. "Chizzy" fand zu kaum einem Zeitpunkt zu seinem Spiel und kam auf einen schwachen Average von 75,38. Dieses schlechte Scoring konnte der Engländer dann auch nicht mit Doppeln kaschieren. Die Check-in-Quote von 33 % ist noch in Ordnung, die 25 % zum Finish nicht gut genug.

Zum Match-Center: Luke Humphries vs. Dave Chisnall

Dabei hat Humphries ihm durchaus eine Chance gegeben, mit einer guten Leistung in die 2. Runde einzuziehen. Der Weltmeister von 2024 traf selbst nur 26 % seiner Check-outs, warf beim Check-in aber fünf Darts weniger am Ziel vorbei. Auf der Bühne spielte sich in der Folge ein langatmiges Match ab, dessen entscheidender Höhepunkt ein überraschendes 109er-Finish von Humphries war.

Van Veen beim Check-in überragend

Im Duell Niederlande gegen Niederlande setzte sich der favorisierte Weltranglistendritte Gian van Veen mit 2:0 gegen Dirk van Duijvenbode durch.

Zum Match-Center: Gian van Veen vs. Dirk van Duijvenbode

Bei einer Check-out-Quote von gerade einmal 32 % ist besonders ein Wert überraschend: van Veens Check-in-Quote. Der "Giant" braucht gerade einmal zehn Darts, um in alle acht Legs zu kommen – eine Quote von herausragenden 80 %. Van Duijvenbode benötigte ganze 24 Versuche und war damit im Schnitt erst mit dem dritten Dart im Leg, während van Veen meistens schon zwei Darts zum Scoren hatte.

Dies spiegelte sich dann auch an der Scheibe wider. Van Veen gewann den ersten Satz, obwohl van Duijvenbode ihn begann. Der "Titan" bekam gar keinen Dart auf ein Check-out, weil van Veen auch gegen den Anwurf als Erster im Finish-Bereich war. Den zweiten Durchgang gestaltete van Duijvenbode dann enger, doch verpasste Check-outs bei 8 und 46 Rest kosteten ihm schließlich entscheidende Legs.

Zonneveld schockt Rock

Trotz eines starken Auftritts ist der Weltranglistensiebte Josh Rock ausgeschieden. Gegen Niels Zonneveld verlor der diesjährige Premier-League-Teilnehmer mit 1:2.

Zum Match-Center: Josh Rock vs. Niels Zonneveld

Eigentlich standen die Zeichen sogar auf einen Sieg von "Rocky": Der Nordire hatte den besseren Average, die bessere Doppelquote bei Check-in und Check-out und den Anwurfvorteil in der Hinterhand. Es sollten aber Kleinigkeiten entscheiden: Im ersten Satz nutzte Außenseiter Zonneveld seine Chance, als Rock bei 70 Rest nicht checken konnte, und breakte.

Den verlorenen Anwurfvorteil holte sich Rock erst im fünften Leg des zweiten Satzes wieder, musste dafür mit 151 Rest aber eins der größten Finishes spielen. Diese konnte aber auch sein niederländischer Gegner, der dies im Decider gleich dreimal schaffte: 103, 116 und 133 waren für Zonneveld keine Hindernisse, um seine drei benötigten Legs im Entscheidungssatz zu gewinnen.

Schwacher Dobey ausgeschieden

Im ersten Match des Abends kam es direkt zur ersten Überraschung. Der an Position 15 gesetzte Chris Dobey verlor das schwere Duell gegen Jermaine Wattimena mit 0:2.

Zum Match-Center: Chris Dobey vs. Jermaine Wattimena

Der englische Profi erwischte einen schwachen Tag und spielte einen Average von unter 80. Besonders die Doppel machten ihm zu schaffen. Zwar traf er insgesamt 12 seiner 28 Versuche zum Start oder Ende eines Legs, war dabei aber deutlich später dran als sein niederländischer Gegner. Wattimena kam im Schnitt mit seinem zweiten Dart ins Leg und traf zum Abschluss auch 40 % seiner Check-outs.

Wie bitter der Satz-Modus sein kann, erlebte William O'Connor. Der Ire gewann gegen Ryan Searle sieben von insgesamt 13 gespielten Legs, schied aber dennoch mit 1:2 aus. Searle reichten bei eigenem Anwurf zwei enge 3:2-Sätze, während er bei O'Connors Durchgang gar kein Leg gewinnen konnte – oder musste.

Außerdem besiegte James Wade Landsmann Joe Cullen mit 2:1 sowie Stephen Bunting den nächsten Engländer in Andrew Gilding mit 2:1. Ebenfalls 2:1 gewann Gary Anderson gegen Damon Heta.

Flashscore bei Google bevorzugenSo siehst du unsere News öfter
HinzufügenBei Google hinzufügen