Sebastian Vettel selbst wird den F2002 – der Weltmeister-Ferrari von Michael Schumacher aus dem Jahr 2002 – über die Strecke in Monza steuern: "Es ist ein großes Privileg und eine Ehre für mich, dieses Auto zu fahren."
Schumacher ist für Vettel ein Kindheitsidol, später freundeten sich die beiden erfolgreichsten deutschen Formel-1-Piloten an. Für die Demonstrationsrunden des viermaligen Weltmeisters Vettel sind nun 10 bis 15 Minuten angesetzt.
Die Ausfahrt wird vor dem Grand Prix (15Uhr/Sky) stattfinden. Am Samstag dreht bereits Schumachers einstiger Teamkollege Rubens Barrichello einige Runden in dem Boliden, dessen V10-Motor einen völlig anderen Sound bietet als die aktuellen Hybridmotoren.
Seit 13 Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit
Schumacher kam 1996 zu Ferrari, gleich in seiner Debütsaison gelang ihm auch sein erster Sieg für Ferrari in Monza (8. September 1996). Dieser jährt sich am kommenden Dienstag zum 30. Mal.
Ferrari nutzt das Rennwochenende in Italien, um Schumacher zu ehren. Fünf seiner sieben WM-Titel gewann der Deutsche mit der Scuderia. Seit Schumachers folgenschwerem Skiunfall im Dezember 2013 schützt die Familie seine Privatsphäre vor der Öffentlichkeit.
