Neben dem klassischen Rot ziert Schumachers persönliches Logo das Auto. Die Fahrzeugnase mit sieben Sternen ist zudem eine Hommage an Schumachers späteres Helmdesign - ein Stern für jeden WM-Titel. Auch die Mechaniker und beide Piloten werden besondere Anzüge tragen, Hamilton und Leclerc werden zudem spezielle Helme aufziehen.
"Michaels Zeit bei Ferrari war weit mehr als nur eine Abfolge von Siegen und Titeln", schrieb Ferrari: "Sein unermüdliches Streben nach Perfektion, sein Blick fürs Detail, seine Disziplin und seine Fähigkeit, ein echter Teamplayer zu sein, schufen eine Kultur, die zu einem der prägenden Merkmale der Scuderia wurde." Auch 30 Jahre später sei diese fester Bestandteil der Art und Weise, wie Ferrari heute an den Wettbewerb herangeht.
Barrichello und Vettel lassen den legendären F2002 wieder aufleben
Es ist nicht die einzige Hommage. Am Samstag fährt Schumachers früherer Teamkollege Rubens Barrichello im legendären F2002, in diesen steigt am Sonntag vor dem Rennen auch der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel.
Schumacher führte Ferrari nach schwierigen Jahren mit sechs aufeinanderfolgenden Konstrukteurstiteln (1999 bis 2004) und fünf Fahrertiteln in Folge (2000 bis 2004) zeitweise wieder an die Spitze der Formel 1. Nach elf Saisons verließ er die Scuderia 2006 und ging in den Ruhestand. Von 2010 bis 2012 fuhr Schumacher bei Mercedes erneut in der Formel 1, ehe er seine Karriere endgültig beendete.
