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F1 Italien in Monza: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Grand Prix

Der Italien GP 2026 steht ganz im Zeichen von Ferrari und Schumacher
Der Italien GP 2026 steht ganz im Zeichen von Ferrari und SchumacherRich/IPA / Sipa Press / Profimedia

Das zweite Rennen nach der Sommerpause führt die Formel 1 nach Italien, zum emotionalen Heimspiel Ferraris in Monza. Es ist der Auftakt eines stressigen Saisonendspurts: Noch 11 Rennen stehen in den 13 Wochen bis zum Finale im Dezember an.

F1 Italien: Wer ist der Favorit auf den Sieg in Monza?

Mit Blick auf das WM-Klassement kann das eigentlich nur Kimi Antonelli sein. Der Italiener führt mit großem Vorsprung, hat schon sechs Rennen gewonnen und wirkt trotz seiner erst 20 Jahre bislang nicht anfällig für den Druck, den der erste Titelkampf mit sich bringt. Beim Blick hinter das Klassement finden sich allerdings doch einige Gründe, warum es in Monza - und in diesem Jahr - noch einmal spannend werden könnte: Antonelli verbüßt beim Heimrennen eine Motorenstrafe und wird in der Startaufstellung weit hinten stehen.

Ohnehin hat er von den vergangenen sechs Grand Prix nur einen für sich entschieden, Mercedes hat seinen Vorsprung vom Jahresbeginn aufgebraucht. Weltmeister Lando Norris gewann im plötzlich konkurrenzfähigen McLaren zuletzt zweimal in Folge, liegt aber noch 83 Punkte hinter Antonelli. Näher dran sind dessen Teamkollege George Russell und Lewis Hamilton im Ferrari (jeweils 59). Und gerade die Scuderia hat sich einiges vorgenommen für Monza.

Ferrari in Monza: Reicht das Motor-Upgrade für den Heimsieg?

Hamilton und Charles Leclerc sitzen bereits seit Saisonbeginn in einem starken Auto, die Schwäche des SF-26 ist bislang der Antrieb. Die Regeln erlauben den schwächer motorisierten Teams allerdings Anpassungen, und Ferrari bringt sein zweites - und dem Vernehmen nach größtes - Motor-Upgrade mit nach Monza. Das soll im Optimalfall zwei Zehntelsekunden pro Runde in Monza bringen, es würde die Karten neu mischen.

Nicht nur mit Blick auf die Strafe Antonellis rechnet die Scuderia sich also einiges aus. Zudem haben die Italiener auch für die kommenden Wochen Verbesserungen für die ohnehin schon starke Aerodynamik angekündigt. Es könnte also doch noch ein interessanter Herbst werden.

Audi und Nico Hülkenberg: Geht der Aufwärtstrend weiter?

Langsam, aber stetig. Der Deutsche musste im neuen Werksteam zehn Rennwochenenden auf seine ersten Punkte warten, die kamen dann im elften Grand Prix des Jahres in Ungarn - und im zwölften in Zandvoort holte Hülkenberg gleich wieder Zählbares. Überhaupt holte Audi durch Hülkenberg oder Teamkollege Gabriel Bortoleto in den vergangenen vier Rennen stets Punkte, als einziger Rennstall außer den vier Topteams Mercedes, Ferrari, McLaren und Red Bull.

Zwar setzt vor allem die Power Unit dem Team in diesem Jahr Grenzen, für Monza könnte das die Aussichten trüben. Ein weiteres großes Upgrade am Auto soll aber noch im September folgen. Die zweite Saisonhälfte soll noch möglichst viele Top-10-Ergebnisse bringen.

Schumacher im Fokus: Ferrari erinnert an seine erste Monza-Saison

Das Rennwochenende steht ganz im Zeichen Michael Schumachers. Fast auf den Tag genau 30 Jahre vor dem Grand Prix am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) gewann die deutsche Formel-1-Legende erstmals ein Heimrennen im Ferrari.

Die Scuderia ehrt den Rekordweltmeister und seine damalige Premierensaison im roten Auto nun mit einer Sonderlackierung, Schumachers Logo auf beiden Boliden und speziellen Rennanzügen.