NHL: Hurricanes gnadenlos – Flyers nach nächster Niederlage vor dem Aus

Die Carolina Hurricanes feiern ihren dritten Sieg gegen die Philadelphia Flyers.
Die Carolina Hurricanes feiern ihren dritten Sieg gegen die Philadelphia Flyers.BRUCE BENNETT / GETTY IMAGES VIA AFP

Die Carolina Hurricanes scheinen in diesen Playoffs einfach nicht zu stoppen zu sein und marschieren mit der unaufhaltsamen Präzision einer gut geölten Maschine Richtung Eastern Conference Final. In der vergangenen Nacht demontierten sie die Philadelphia Flyers in deren eigener Halle mit 4:1 und stellten die Serie damit auf ein beeindruckendes 3:0. Mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen aus sieben Playoff-Spielen unterstreicht der Erstplatzierte der Metropolitan Division eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Stanley Cup.

Das Spiel begann taktisch geprägt, bis Jordan Staal kurz vor Ende des ersten Drittels den Bann brach. In Überzahl bewies der Kapitän den richtigen Riecher, als ein abgefälschter Schuss von Andrei Svechnikov von der Bande direkt vor seine Kelle sprang und er den Puck reaktionsschnell unter den Handschuh von Flyers-Goalie Dan Vladar schob.

Zwar konnten die Hausherren im zweiten Drittel durch Trevor Zegras, der einen Abpraller geschickt über Frederik Andersens Fanghand lupfte, zum 1:1 ausgleichen, doch die Freude der Fans in Philadelphia währte nur kurz.

Der Wendepunkt der Partie war ein Moment purer Entschlossenheit: Mitten in einem Powerplay der Flyers eroberte Jordan Martinook mit vollem Körpereinsatz den Puck an der blauen Linie. Jordan Staal nutzte die Verwirrung, startete einen Konter und bediente Jalen Chatfield, der die Scheibe eiskalt unter die Latte nagelte. Von diesem Schock erholte sich Philadelphia nicht mehr, während Carolina im Schlussabschnitt endgültig den Sack zumachte.

Zum Match-Center: Philadelphia Flyers vs. Carolina Hurricanes

Andrei Svechnikov, der neben Staal zum Matchwinner avancierte, hämmerte im letzten Drittel einen One-timer zum 3:1 in die Maschen, bevor Nikolaj Ehlers nach einem Alleingang den 4:1-Endstand markierte. Während Frederik Andersen mit 18 Paraden einen ruhigen, aber souveränen Abend verlebte, steht Philadelphia nun vor dem Abgrund. Die Hurricanes haben am Samstag die Chance, den "Sweep" perfekt zu machen und die Flyers endgültig in den Sommerurlaub zu schicken.