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El Mala zwischen Transferwirbel und Neustart: "Überglücklich, hier zu sein"

El Mala hatte seinen Vertrag in Köln im Sommer verlängert
El Mala hatte seinen Vertrag in Köln im Sommer verlängertČTK / imago sportfotodienst / Jordi Mergen

Nachdem sich die erste Euphorie über den Comebacksieg mit dem 1. FC Köln gelegt hatte, blickte Said El Mala auf seinen turbulenten Transfersommer zurück. "Sehr wild! Wilder, als ich gedacht hätte", sei die Zeit gewesen. Nach Wochen voller Spekulationen, Millionenangeboten und täglicher Schlagzeilen ist der Shootingstar aber "überglücklich, hier zu sein. Ich glaube, das sieht man." Bei der beherzten Kölner Energieleistung zum 3:2 (0:1) gegen die TSG Hoffenheim sei El Mala "sehr emotional" gewesen: "Ich wollte unbedingt die drei Punkte haben."

Es gelang. Neuzugang Thijs Dallinga drehte das Spiel mit einem Doppelpack (72./82.). Auch El Mala trug seinen Teil dazu bei. Er erzielte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich - und verspürte große Erleichterung. Insgesamt sei "schon viel Last auf dem Rücken. Ich würde lügen, wenn ich Nein sagen würde", gab der 20-Jährige bei Sky zu. Dieses Tor sei ein "kleiner Löser" gewesen: "Da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen."

Zum Match-Center: 1. FC Köln vs. TSG Hoffenheim

Dann löste El Mala ein Jubel-Versprechen ein. Vor den Kölner Fans imitierte er den Freeze-Jubel des Basketball-Nationalmannschaftskapitäns Dennis Schröder. "Ich habe gesagt, 'ich finde den Jubel schon geil, ich mache den auch am Wochenende'. 

Die neue Nummer 10 und die neue Rolle

Nach seiner Vertragsverlängerung beim FC läuft er nun mit der 10 auf. Zuletzt hatte sie Lukas Podolski 2012 in Köln-Müngersdorf getragen. "Ich trage die Nummer mit Stolz. Das ist etwas sehr Besonderes, und dafür arbeite ich jeden Tag hart. Ich will den Fans das auch noch zeigen", sagte El Mala.

Gegen Hoffenheim war El Mala äußerst engagiert, aber auch unter strenger Bewachung der TSG-Defensive. Es sei normal, dass sich die Gegner nun auf ihn einstellen, "aber dafür habe ich zehn Spieler, die mir helfen." Besonders hilfreich war am Samstag die Einwechslung von Dallinga. Der Niederländer drehte das Spiel mit zwei Toren. "Für mich ist das ein perfekter Start", sagte der Matchwinner: "Ich hatte Gänsehaut."

Wagner glaubt an den Klassenerhalt

In der Box sei Dallinga "eiskalt", lobte El Mala. Er helfe Köln "sehr weiter". Mitte August hatte der FC den 26-Jährigen vom FC Bologna ausgeliehen. Auch Trainer René Wagner sieht im neuen Stürmer "einen Mehrwert für unsere Mannschaft".

Ohnehin blickt der 38-Jährige nach dem Auftaktsieg zuversichtlich auf den weiteren Saisonverlauf in der Fußball-Bundesliga. "Unser Kader ist gut genug. Und unser Kader wird uns in der Liga halten", sagte Wagner.