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Hannover sucht den Retter: Wird Wagner der Mann für den Aufstieg?

Wagner war bei Augsburg krachend gescheitert
Wagner war bei Augsburg krachend gescheitertČTK / imago sportfotodienst / Luka Kolanovic

Der Weg ist frei - doch wann kommt Wagner? Nach dem Rauswurf von Christian Titz steht Hannover 96 vor einem personellen Neuanfang auf der Trainerposition. Top-Kandidat ist nach übereinstimmenden Medienberichten Sandro Wagner. Der Ex-Nationalspieler soll den Niedergang der Niedersachsen stoppen und den Klub schnellstmöglich wieder nach oben führen.

Der Durchbruch in den Verhandlungen ließ am Dienstag allerdings auf sich warten. Wagner besitzt nach seiner Freistellung im vergangenen Dezember noch einen Vertrag beim FC Augsburg, in Hannover würde er wohl deutlich weniger verdienen. Und so soll es laut Bild-Zeitung noch zwei weitere Bewerber geben, mit denen sich Sportvorstand Jonas Boldt beschäftigt.

Als Favorit gilt aber Wagner. Jener Ex-Profi also, der sich seine Sporen als Co-Trainer von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann verdiente, der mit Unterhaching 2023 in die 3. Liga aufstieg, der 2025 in Augsburg allerdings nach elf Spieltagen (sieben Punkte) auch recht unehrenhaft entlassen wurde. Mit Wagner - so er es denn wird - will 96 wieder angreifen. Die Rückkehr in die Bundesliga ist seit dem Abstieg 2019 das ganz große Sehnsuchtsziel.

Titz gescheitert, Boldt unter Druck

Mit der Interimslösung Lars Barlemann hat Boldt sich ein wenig Zeit verschafft. Der U23-Coach soll das Team auf das Heimspiel am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Bochum vorbereiten. Danach ist Länderspielpause. Zeit, um sich spätestens dann für den erhofften Re-Start neu aufzustellen.

Titz, der im Sommer 2025 aus Magdeburg an die Leine gekommen war, wurde die Trendwende nicht mehr zugetraut. Trotz guter Ausgangslage schloss 96 die vergangene Spielzeit nach einem durchwachsenen Saisonfinale auf Platz vier der 2. Liga ab - zwei Punkte hinter Aufstiegsplatz zwei. Der Start in diese Saison misslang, die Ausbeute von vier Punkten aus fünf Spielen war den Bossen unterm Strich zu wenig.