Junior Adamu hat einen neuen Verein gefunden. Der neunfache österreichische Teamspieler wechselt zum deutschen Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 und unterschreibt bei den Königsblauen einen Vertrag bis Sommer 2029.
Für den 24-Jährigen bedeutet der Wechsel die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse. Adamu war im Sommer 2023 von Red Bull Salzburg zum SC Freiburg gewechselt, konnte sich dort jedoch nicht nachhaltig durchsetzen. In der vergangenen Frühjahrssaison sammelte der Angreifer Spielpraxis auf Leihbasis bei Celtic Glasgow, wo er mit dem Traditionsclub das nationale Double aus Meisterschaft und Pokalsieg gewann.
Vertrauen von Muslic und Vereinsführung ausschlaggebend
Ausschlaggebend für den Wechsel nach Gelsenkirchen war laut Adamu vor allem das Vertrauen der Verantwortlichen und die sportliche Perspektive unter Cheftrainer Miron Muslic.
„In jedem unserer Gespräche ist mir klar geworden, warum der Trainer und die sportliche Leitung mich gern in ihrem Team haben möchten. Das Vertrauen der Verantwortlichen und die klare Spielidee waren letztlich die Gründe, für diesen Club mit seinen enthusiastischen Fans zu spielen“, erklärte Adamu nach seiner Vertragsunterschrift.
Bei Schalke trifft der Stürmer nicht nur auf den österreichischen Cheftrainer, sondern künftig auch auf Landsmann Dejan Ljubicic, der erst im Jänner zum Traditionsverein gewechselt war.
Schalke sieht Adamu als wichtigen Baustein
Auch die sportliche Führung der Königsblauen setzt große Erwartungen in den Neuzugang. Sportdirektor Youri Mulder sieht in Adamu ein Profil, das perfekt zur geplanten Spielweise passt.
„Mit Junior verstärkt uns ein Spieler, der die Anforderungen an unsere Spielidee erfüllt. Er arbeitet stark gegen den Ball und bietet seinen Mitspielern mit tiefen, schnellen Laufwegen Anspielstationen“, erklärte Mulder.
Für Adamu bietet sich damit die Chance, nach schwierigen Jahren in Freiburg wieder regelmäßig auf höchstem Niveau zu spielen und sich auch für weitere Einsätze im österreichischen Nationalteam zu empfehlen. Unter Muslic soll der Angreifer beim Bundesliga-Aufsteiger eine zentrale Rolle im Offensivspiel übernehmen.
