Erster Sieg seit Dezember: WAC holt Big Points im Abstiegskampf

Markus Pink entscheidet das Spiel.
Markus Pink entscheidet das Spiel.Severin Aichbauer / APA-PictureDesk / APA-PictureDesk via AFP / Profimedia

Der Wolfsberger AC beendet seine Horrorserie: Gegen den Grazer AK feiert der WAC einen späten Heimsieg. Damit verkürzen sie den Rückstand ans rettende Ufer auf einen Zähler. Im zweiten Spiel des Tages bezwingt die WSG Tirol den SV Ried ebenfalls mit 1:0 und hält damit den Kampf um Europa spannend.

Egal wie man es bezeichnet: 132 Tage, über vier Monate - oder eben das gesamte Jahr 2026: Der Wolfsberger AC hat seine nicht endende Talfahrt beendet und gegen den Grazer AK den ersten Sieg nach 13 Pflichtspielen ohne Erfolgserlebnis gefeiert. Dabei sah es lange nach einem torlosen Remis aus, doch Markus Pink (84.) brachte die Lavanttal-Arena spät zum Kochen.

Über weite Strecken lieferten sich der WAC und der GAK eine ereignisarme Partie. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste die besseren Chancen, u.a. einen Schuss von Leon Klaasen (39.) parierte Nikolas Polster aber sicher.

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WAC zieht GAK in den Abstiegskampf

Nach dem Wiederanpfiff tat sich der WAC offensiv weiterhin schwer und entwickelte kaum Durchschlagskraft. Erst ein ruhender Ball von David Atanga brachte Gefahr, zwang GAK-Keeper Franz Stolz jedoch lediglich zu einer starken Rettungstat (68.).

Kurz darauf kam es nach einem Duell zwischen Fabian Wohlmuth und Ramiz Harakaté zu einem Schreckmoment. Das medizinische Team war rasch zur Stelle und kümmerte sich um den GAK-Spieler, der vorübergehend benommen wirkte (78.).

In der Schlussphase durften dann die Gastgeber jubeln: Pink (84.) traf per Kopf nach einer Hereingabe von Wohlmuth zur späten Führung. Am Ende retteten die Kärntner den knappen Vorsprung über die Zeit. Durch den Sieg verkürzt der WAC den Rückstand auf Platz elf auf einen Punkt, der GAK ist durch die Niederlage auch wieder mitten im Existenzkampf.

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Tirol hält Europa-Kampf spannend

Im Paralellspiel schlug die WSG Tirol den Aufsteiger SV Ried ebenfalls mit 1:0. Entscheidend war in Innsbruck ein Eigentor von Peter Kiedl (55.). Die WSG war über weite Strecken die deutlich aktivere Mannschaft und verdiente sich den Erfolg. In der Tabelle bleibt Ried mit Abschluss der 29. Runde zwar Tabellenführer, der Vorsprung auf Tirol und Altach beträgt aber nur zwei Punkte.

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