Real hatte sich am Montag nach der Niederlage im spanischen Supercup gegen den FC Barcelona (2:3) vom früheren Leverkusener Meistermacher Alonso getrennt, eine Besserung scheint aber nicht in Sicht. Madrid tat sich lange schwer, fand offensiv kaum Lösungen und blieb vor allem auf Standards angewiesen. Franco Mastantuono (45.+3) gelang dennoch noch vor der Halbzeit der Ausgleich.
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Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Königlichen zeitweise die Ballkontrolle, echte Gefahr strahlten sie jedoch selten aus. Albacete nutzte diese Phase konsequent: Jefte Betancor (82.) brachte die Hausherren in der Schlussphase erneut in Führung und ließ das Stadion vom Viertelfinale träumen.
Wilde Nachspielzeit: Real-Ausgleich reicht nicht
Die Gäste zeigten in der Nachspielzeit noch einmal ihre bekannte Moral, als Gonzalo Garcia (90.+1) nach einer präzisen Ecke von Arda Güler zum 2:2 einköpfte. Doch wer nun vom gewohnten Verlauf ausging, lag falsch – denn der letzte Jubel gehörte erneut Albacete: Betancor erzielte mit seinem zweiten Treffer den entscheidenden Treffer und besiegelte das Aus von Real Madrid.
Für Arbeloa ist es nach seiner Beförderung von der zweiten Mannschaft zum Chefcoach direkt ein herber Rückschlag. Er wisse, dass es bei den Königlichen nur darauf ankomme, "zu gewinnen, zu gewinnen und wieder zu gewinnen. Das liegt uns im Blut", hatte er im Vorfeld der Partie gesagt. Er verzichtete beim Zweitligisten auf Superstar Kylian Mbappé.
