Figo zweifelt an Mourinho-Rückkehr: "Modell der harten Hand funktioniert nicht"

Luís Figo (r.) auf einer Pressekonferenz der LaLiga
Luís Figo (r.) auf einer Pressekonferenz der LaLigaČTK / imago sportfotodienst / yangbo

Luís Figo hat sich zur angespannten Situation bei Real Madrid und zu einer möglichen Rückkehr von José Mourinho geäußert. Der frühere portugiesische Nationalspieler sieht die aktuellen Entwicklungen bei den Königlichen kritisch – und hält wenig von einem Trainer mit "harter Hand".

Am Rande eines LaLiga-Termins sprach Figo über die angespannte Stimmung bei Real Madrid – unter anderem nach dem Streit zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouameni. "Solche Situationen können in einer Kabine in Momenten der Frustration entstehen", erklärte der frühere Real-Star.

Mourinho zu hart für Real Madrid?

Eine mögliche Rückkehr von José Mourinho sieht Figo dennoch kritisch. "Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, entsprechen Del Bosque, Zidane oder Ancelotti nicht gerade dem Typus eines Trainers mit harter Hand. Ich glaube, dieses Modell funktioniert nicht", sagte er.

Gleichzeitig widersprach sich Figo dabei jedoch auch selbst und merkte an, Mourinho nie als autoritären Trainer erlebt zu haben: "Am Ende muss man 25 Egos managen – und das ist heute genauso wichtig wie das Sportliche." Auch den FC Barcelona lobte der Portugiese ausdrücklich. Unter Hansi Flick spiele Barca "derzeit großartigen Fußball".