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DONNERSTAG, 7. MAI
17:00 Uhr - PK WOLFSBURG - Trotz des Ausscheidens von Bayern München in der Champions League rechnet Dieter Hecking im anstehenden Bundesliga-Duell mit einem starken Fußball-Rekordmeister. "Nichtsdestotrotz könnte ich erahnen, wie Vincent Kompany über das Spiel denkt: 'Gerade jetzt müssen wir zeigen, dass wir wieder als starke Mannschaft aufstehen.' Deswegen erwarte ich keine wütenden Bayern, aber eine Top-Mannschaft", sagte der Coach des VfL Wolfsburg.
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An einen Qualitätsabfall durch eine etwaige Rotation von Bayern-Trainer Kompany glaubt Hecking nicht: "Ich glaube, dass die B- und C-Elf – wenn man das bei deren Kader überhaupt so titulieren darf – uns von der Qualität her auch helfen würde. Ich würde auch die B- und C-Spieler nehmen." Allzu viele Anleihen aus dem Pariser Spiel wird Hecking für seinen Plan gegen die Bayern wohl nicht mitnehmen. "Wir haben nicht die Möglichkeiten, wie Paris sie hat. Wir müssen unsere Möglichkeiten bestmöglich auf den Platz bringen", sagte der 61-Jährige: "Und dann sehen wir, wozu es reichen kann. Wir sollten uns auch nicht nur hinten reinstellen und schauen, dass wir über die Runden kommen. Das wird nicht gelingen."
Zwei Spieltage vor Schluss liegt Wolfsburg in der Tabelle mit 26 Punkten auf Relegationsrang 16 – punktgleich mit dem FC St. Pauli auf dem ersten Abstiegsplatz. "Wir sind 16., ja, aber gewonnen ist noch nichts", sagte Hecking, der mit dem VfL am 16. Mai zum Saisonfinale ausgerechnet auf St. Pauli antritt. "Es kann in diesen beiden Spielen noch alles möglich sein. Es sollten keine zwei Niederlagen sein, weil du dann abgestiegen bist", sagte er.
16:40 Uhr - PK FRANKFURT - Trainer Albert Riera geht mit den Gerüchten um eine mögliche Entlassung beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt gelassen um. "Ich mache mir keine Gedanken über meine Zukunft, das ist nicht wichtig. Es zählt nur das Team und in diesen zwei Spielen Punkte zu holen", sagte der 44-Jährige am Donnerstag. Er wisse aber "ganz genau, wie es in diesem Beruf abläuft. Ich sage selber zu mir, Albert wenn du nicht genug gewinnst, dann halt ein anderer. So ist es."
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Er habe "dafür zu sorgen, dass das Team gewinnt. Ich gebe mein Bestes, glauben sie mir. Ich möchte gewinnen mit ganz viel Willen. Aber manchmal ist Wille nicht genug, dann brauchst du etwas anderes", führte der Spanier aus. Er versuche derzeit "den Knopf zu finden". Er "akzeptiere" die Situation. Man müsse aber beachten, wo die Mannschaft herkomme. "Vorher haben wir von 13 Spielen eins gewonnen, mit Albert aus zwölf dann vier."
Aber: "Wir wollen mehr. Ich muss besser sein und auch die Spieler. Ich gebe bis zum Ende mein Bestes, das kann ich versprechen." Am Freitag (20.30 Uhr/Sky) ist beim Gastspiel beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund ein Sieg Pflicht, sonst droht erstmals seit fünf Jahren das Verpassen des Europapokals.
16:22 Uhr - PK ST. PAULI - Alexander Blessin glaubt trotz der prekären Situation beim FC St. Pauli noch an den Klassenerhalt. "Druck ist immer da. Unser Ziel ist einfach, am 34. Spieltag die Möglichkeit zu haben, die direkte Klasse zu erhalten oder uns über die Relegation zu qualifizieren", sagte der Trainer vor dem immens wichtigen Spiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Und das haben wir immer noch in eigener Hand."
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"Der Glaube" sei weiterhin groß, sagte Blessin, dessen Team seit acht Spielen sieglos ist, und fügte an: "Mit dem Druck muss ich umgehen und die Mannschaft auch." St. Pauli war am vergangenen Spieltag auf den direkten Abstiegsrang 17 abgerutscht. In den kommenden zwei Spielen gilt es, den VfL Wolfsburg auf dem Relegationsrang noch abzufangen. Am 34. Spieltag steht ein direktes Duell zwischen den Abstiegskandidaten an.

Über die umstrittene Ansetzung am 33. Spieltag wollte sich Blessin nicht beschweren. "Das brauchen wir nicht thematisieren, weil wir es nicht ändern können. Das Beste ist, wenn man selber auf sich guckt", sagte er. St. Pauli muss am Wochenende vorlegen, Konkurrent VfL Wolfsburg startet am Samstagabend mit dem Wissen über das Ergebnis der Hamburger in die Partie gegen Bayern München - ein möglicher Vorteil.
15:21 Uhr - Wer ist verletzt und gesperrt? Wie sehen die voraussichtlichen Aufstellungen aus? In unserem wöchentlichen Feature Verletzungen und Sperren findest du alle aktuellen Infos zum 33. Spieltag.
14:57 Uhr - Aufgrund ausbleibender sportlicher Erfolge und zunehmender Spannungen mit Medien sowie der Mannschaft steht Eintracht-Trainer Albert Riera nach nur drei Monaten vor dem Aus. Sportvorstand Markus Krösche vermeidet nach der jüngsten Heimniederlage gegen Hamburg ein klares Bekenntnis zum Coach, während bereits über mögliche Nachfolger für den Saisonendspurt spekuliert wird.
Lies mehr dazu: Das Ende des Exzentrikers: Riera vor Entlassung – wer folgt in Frankfurt?
14:47 Uhr - PK AUGSBURG - Mit dem FC Augsburg könnte Trainer Manuel Baum auf der Saison-Zielgeraden der Bundesliga-Saison noch ins internationale Geschäft vorstoßen. Allzu viele Gedanken will der Coach darauf aber nicht verschwenden, wie er vor dem Duell mit Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) betonte.
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"Wir können noch zwischen Siebter und Zwölfter werden", rechnete Baum vor, aber: "Der Fokus bleibt auf Platz neun, dass wir den halten. Das wird schwer genug." Rang sieben belegt der SC Freiburg mit 44 Punkten, die Breisgauer bekommen es noch mit dem Hamburger SV und RB Leipzig zu tun. Achter ist Eintracht Frankfurt (43), das noch Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart begegnet. Der FCA (40) trifft neben Gladbach noch auf Union Berlin.
Wie die jüngsten Auftritte seines FCA, der seit fünf Spielen ungeschlagen ist. Woche für Woche wird Baum gefragt, ob er sein Amt nicht doch über die Saison hinaus behalten will. Die Antwort war auch am Donnerstag dieselbe: "Es macht auf jeden Fall Spaß, aber mein Auftrag ist momentan, die Mannschaft bestmöglich aufzustellen - und danach quatschen wir." Nach dem Union-Spiel.
14:20 Uhr - KESSLER LOBT WAGNER - Interimstrainer René Wagner darf weiter auf einen Verbleib beim 1. FC Köln über das Saisonende hinaus hoffen. "Ich erlebe René täglich in der Arbeit mit der Mannschaft, er macht einen sehr guten Job. Er hat die kleinen Stellschrauben genau in den richtigen Momenten verändert", sagte Sportdirektor Thomas Kessler am Donnerstag in einer Medienrunde, betonte aber auch: "Aktuell ist er Interimstrainer bis zum Ende der Saison, dann machen wir einen Strich darunter."
Wagner hatte Ende März die Nachfolge von Lukas Kwasniok übernommen, zwei Spieltage vor Schluss benötigt der FC noch einen Punkt zum sicheren Klassenerhalt. Die anhaltenden Spekulationen über einen Millionen-Transfer von Jungstar Said El Mala sieht Kessler derweil weiter gelassen. "Es gibt nichts auf dem Tisch, das eine schnelle Entscheidung benötigt. Wir sind da entspannt", sagte er. Den letzten noch fehlenden Punkt kann der FC am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Heimspiel gegen das Schlusslicht 1. FC Heidenheim holen.
13:38 Uhr - PK STUTTGART - Trainer Sebastian Hoeneß hat für seinen VfB Stuttgart noch einmal die Bedeutung des Champions-League-Gipfels gegen Bayer Leverkusen herausgestellt. "Es geht um sehr viel. Wir müssen gemeinsam richtig was abbrennen. Jeder weiß, was Sache ist", sagte Hoeneß vor dem Duell im engen Kampf um die Königsklasse mit dem punktgleichen Rivalen am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
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Hoeneß, der auf seinen Rot-gesperrten Kapitän Atakan Karazor verzichten muss, appellierte nach dem Zitterspiel in Hoffenheim (3:3) noch einmal an die Einstellung seiner Stars. "Es wird ganz wichtig sein, was du bereit bist zu geben - möglicherweise auch über die Limits hinaus, die du dir bisher gesteckt hast. Diese Limits sollten in dem Spiel nicht mehr gelten. Das ist entscheidend", betonte der VfB-Coach am Donnerstag.
Leverkusen auf Rang vier, der VfB als Fünfter und der Sechstplatzierte Hoffenheim haben zwei Spieltage vor Schluss jeweils 58 Punkte. Er gehe jetzt "einfach mal davon aus, dass wir 64 Punkte brauchen. Es bleibt eng bis zum Schluss", sagte Hoeneß: "Aber für uns geht es jetzt erst einmal darum, ein richtig gutes Spiel zu liefern. Wir sind in der Crunchtime, die Antennen sind oben." Nach dem "Warnschuss" von Hoffenheim seien jedoch "Spannung und Energie spürbar".
10:53 Uhr - ÜBERSICHT - Liebe Bundesliga-Freunde, die nächste spektakuläre Saison neigt sich ihrem Ende entgegen. Nur noch zwei Spieltage sind zu absolvieren, ehe sämtliche Entscheidungen gefallen sind. Bis dahin wird uns keinesfalls langweilig. So sorgen das Rennen um die Champions-League-Plätze für ebenso große Spannung wie der Kampf gegen den Abstieg.

RB Leipzig hat am Samstag (15:30 Uhr) die Chance, mit einem Punktgewinn im Heimspiel gegen den FC St. Pauli die Rückkehr in Königsklasse klar zu machen. Das Spiel in der Messestadt wird auch im Zeichen der Trauer stehen, nachdem eine Amokfahrt vor wenigen Tagen für breites Entsetzen gesorgt hat.

Der größte Fokus gilt aber dem Kampf um Platz vier: Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim stehen jeweils bei 58 Punkten. Es könnte also jedes einzelne Tor entscheidend sein, wenn es darum geht, wer nächste Saison an der Champions League teilnehmen darf – und wer nicht. Allerdings: Noch darf sich die Bundesliga Hoffnungen auf einen zusätzlichen Startplatz machen.

Dass es am Samstag (15:30 Uhr) zum direkten Duell zwischen dem VfB und Bayer 04 kommen wird, sorgt für zusätzliche Brisanz. Die TSG hat zwar das aktuell schwächtes Torverhältnis der drei erwähnten Mannschaften – aber auch ein verhältnismäßig einfaches Restprogramm. Sowohl im Heimspiel gegen Bremen als auch eine Woche später in Mönchengladbach befinden sich die Kraichgauer in der Favoritenrolle.

Auch der Kampf um die restlichen Europapokal-Plätze ist noch längst nicht entschieden. Der SC Freiburg kämpft mit der Doppelbelastung, während bei Eintracht Frankfurt wiederkehrende Unruhen herrschen. Nur eines der letzten sechs Spiele hat die SGE gewonnen, Trainer Albert Riera sorgt mit kontroversen Aussagen regelmäßig für Unmut und steht Medienberichten zufolge schon unter strenger Beobachtung.

Gespannt darf man auch auf die letzten Entscheidungen im Abstiegskampf sein. Der VfL Wolfsburg hat sich das Formtief beim FC St. Pauli zunutze gemacht und zumindest einmal den Sprung auf den Relegationsplatz geschafft. Der direkte Klassenerhalt ist aber nur noch rein rechnerisch möglich. Auf das rettende Ufer fehlen sechs Punkte, weshalb auch der 1. FC Köln und Werder Bremen schon mit dem Verbleib im Oberhaus planen dürfen. Am Samstag (18:30 Uhr) spielen die Wölfe im eigenen Stadion gegen Rekordmeister Bayern München.

Der FC St. Pauli ist zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt in eine Krise geschlittert. Seit mittlerweile acht Ligaspielen warten die Kiezkicker auf einen Sieg. Zudem sind mit Karol Mets und Manolis Saliakas kürzlich zwei wichtige Stützen verletzungsbedingt ausgefallen. Am Samstag in Leipzig und am nächsten Spieltag im Showdown gegen Wolfsburg zählt für die Hamburger nur das Punktemaximum.

Der 1. FC Heidenheim ist in der Vorwoche hauchdünn an einer Sensation in der Allianz Arena vorbeigeschrammt. Gegen Bayern München kassierte das Schlusslicht spät den 3:3-Ausgleich. Der erhoffte Sprung auf Platz 16 wird immer unwahrscheinlicher. Noch gibt man aber nicht auf, am Sonntag soll in Köln (17:30 Uhr) die Hoffnung am Leben gehalten werden.

Der 33. Bundesliga-Spieltag in der Übersicht
Freitag, 20:30 Uhr – live bei Sky
Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt
Samstag, 15:30 Uhr – live bei Sky und DAZN
VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen
TSG Hoffenheim vs. Werder Bremen
FC Augsburg vs. Borussia Mönchengladbach
Samstag, 18:30 Uhr - live bei Sky
VfL Wolfsburg vs. Bayern München
Sonntag, 15:30 Uhr - live bei DAZN
Sonntag, 17:30 Uhr - live bei DAZN
Sonntag, 19:30 Uhr - live bei DAZN
