Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Für den Aufreger vor der Pause sorgte Flávio Gonçalves, dessen vermeintlicher Führungstreffer für Sporting in der 25. Minute wegen eines vorherigen Handspiels von Schiedsrichter Luís Godinho aberkannt wurde.
Nach dem Seitenwechsel drehte Sporting spürbar auf und erarbeitete sich eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten, scheiterte jedoch immer wieder am stark reagierenden Famalicão-Schlussmann Carevic.
Kapitän Inacio wird zum tragischen Helden
Trainer Rui Borges bewies in der Schlussphase schließlich ein glückliches Händchen: Nach der Einwechslung neuer Offensivkräfte wurde Ioannidis im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luis Suárez in der 81. Minute souverän zur 1:0-Führung für die Gäste.
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Die Schlussphase bot an Dramatik kaum zu überbieten. Famalicão traf zunächst durch einen Freistoß von Óscar Aranda nur den Pfosten (85.) und schwächte sich kurz darauf selbst, als Roméo Beney nach einem groben Foul die Rote Karte sah (88.).
Dennoch gelang den Hausherren in Unterzahl der Ausgleich: In der ersten Minute der Nachspielzeit lenkte Sporting-Kapitän Gonçalo Inácio einen Kopfball von Abubakar unglücklich zum 1:1 ins eigene Netz. Eine wilde Schlussoffensive der Gäste in Überzahl blieb belohnungslos.
Mit dem späten Punktverlust verpasst Sporting den Anschluss an die Tabellenspitze und liegt mit 14 Zählern nun vier Punkte hinter dem FC Porto und zwei hinter Benfica. Famalicão hingegen wartet trotz des erkämpften Zählers weiter auf den ersten Saisonsieg und steht nach vier Unentschieden und zwei Niederlagen im unteren Tabellendrittel.
