Als zentrale Verstärkungszonen haben die Spurs einen Flügelspieler sowie einen linken Verteidiger identifiziert. Nach dem Verkauf von Brennan Johnson an Crystal Palace arbeitet der Klub intensiv daran, zeitnah einen offensiven Ersatz zu verpflichten.
Leipzig-Star Diomandé im Fokus
Im Zuge dieser Planungen laufen erste Prüfungen bei Yan Diomandé von RB Leipzig. Der Flügelspieler zählt damit zu den Offensivkandidaten, die Tottenham aktuell beobachtet. Parallel dazu nehmen die Spurs auch das Duo Savinho und Oscar Bobb von Manchester City sowie Maghnes Akliouche von AS Monaco unter die Lupe.
Weitere Offensivoptionen werden ebenfalls geprüft, darunter die Ex-Deutschland-Legionäre Omar Marmoush (Manchester City, früher Eintracht Frankfurt) und Christos Tzolis von Club Brügge (ehemals Fortuna Düsseldorf).
Auch für die linke Abwehrseite sondiert Tottenham den Markt. Aus Brasilien gibt es Berichte über ein mögliches Angebot für Souza vom Santos FC. Bestätigt ist dieses Interesse bislang nicht, würde jedoch zur Absicht passen, eine zusätzliche Option für die linke Verteidigung zu schaffen. Parallel dazu reduziert der Verein europaweit die Kandidatenliste.
Darüber hinaus wäre Tottenham idealerweise an einem zentralen Mittelfeldspieler interessiert, sofern ein passendes Profil verfügbar ist. Auch die Verpflichtung eines Torwarts, der mit Guglielmo Vicario konkurrieren kann, steht auf der Wunschliste.
Thomas Frank unter Druck – aber mit Rückendeckung
Sportlich durchlebt Trainer Thomas Frank derzeit eine herausfordernde Phase. Nach dem torlosen Unentschieden bei Brentford stehen die Spurs auf Platz 12 der Tabelle und konnten aus den letzten vier Ligaspielen nur einen Sieg holen. Während des Spiels machten die Fans ihrem Unmut Luft, und Frank wurde nach Abpfiff mit einem Pfeifkonzert empfangen.
Der dänische Coach beschreibt seine Zeit bei Tottenham als einen anstrengenden Marathon. Es gebe Phasen, in denen man "den Kopf unten halten und durchziehen" müsse, auch wenn es schwerfalle, den Moment zu genießen. Gleichzeitig betont Frank, dass diese schwierige Anfangszeit rückblickend als wertvolle Erfahrung und Lernprozess gesehen werden könne.
Er zeigt Verständnis für den Frust der Fans und ist überzeugt, dass sportlicher Erfolg ihre Einstellung verändern werde. Trotz aller Herausforderungen spricht Frank von einem Privileg, den Verein in einer Phase großen Umbruchs zu führen, und hält an seiner Devise fest: weitermachen, auch wenn der Weg aktuell besonders steinig ist.
Am Sonntag empfangen die Spurs den Tabellen-Siebten AFC Sunderland.

