Im Südwesten stimmten 93,1 Prozent für das Regionenmodell, nach dem zwei Staffeln aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern gebildet würden. Die Regionalligen West und Südwest würden in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben. In Bayern sprachen sich 52,4 Prozent für die Ausarbeitung neuer Modelle aus.
Damit wurde nicht die notwendige Zustimmung aller fünf Regionen für ein Modell erreicht, um die Reform zur Saison 2028/29 umzusetzen. Damit sei, so der BFV, "der Prozess der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingesetzten Arbeitsgruppe beendet". Nun müsse zeitnah über den weiteren Fortgang mit dem DFB gesprochen werden.
Änderung am Kompassmodell sorgt für Ärger
Kurz vor der Abstimmung am Montag hatte es Aufregung um eine Änderung im von vielen Klubs favorisierten Kompassmodell gegeben. Statt der ursprünglich vorgesehen 20er-Staffeln waren nur noch 18 Teams pro Liga vorgesehen. Das "Bündnis der Fanszenen Deutschland" rief die Klubs zum Boykott, Hansa Rostock schloss sich dem an.
Weil nicht alle Meister der fünf Regionalligen in die 3. Liga aufsteigen können, gibt es seit Jahren die Forderung nach einer Reform. Die Kompass-Variante mit 20 Klubs pro Staffel hatte viele Fürsprecher gewonnen – bis in der zur Abstimmung vorgelegten Variante überraschend nur noch von 18 Vereinen die Rede war.
