Mertesacker, Weltmeister von 2014, berichtete, er sei derzeit "noch nicht so sehr" involviert. Dies sei angesichts der medialen Wucht von Klopp auch nicht nötig. "Ich wollte erst mal ein bisschen Pause machen, Freunde und Familie hatten Priorität", sagte Mertesacker. Am Montag aber werde er "mal in Frankfurt vorbeischauen, ich habe so drei bis vier Tage bis Januar, um mal reinzuschnuppern".
Richtig los geht es dann zum Jahresstart. "Die Aufgabe ist sehr groß. Ich habe Respekt, aber auch unglaubliche Lust, für den deutschen Fußball verantwortlich zu sein und wieder etwas mit aufzubauen", betonte der 42-Jährige, der in London lange die Akademie seines Ex-Klubs FC Arsenal geleitet hatte. Sein ZDF-Expertenpartner Christoph Kramer lobte: "Das ist für Per ja kein Kaltstart. Es ist beeindruckend, was er bei Arsenal gemacht hat."
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Der frühere Abwehrspieler hat beim DFB einen Vertrag bis 2030 unterschrieben; eine seiner Aufgaben wird die Verzahnung des Nachwuchses, den Hannes Wolf verantwortet, mit der Nationalmannschaft. "Ich warte sehnsüchtig auf Per Mertesacker. Er muss die führende Rolle für die Zukunft des deutschen Fußballs übernehmen", sagte der frühere DFB-Sportdirektor Matthias Sammer. Mertesacker müsse sich "brutal durchsetzen".
