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ÖFB-Team will sich auf Kosovos Acker weiter absetzen

Patrick Wimmer ist einer von Österreichs Antreibern
Patrick Wimmer ist einer von Österreichs AntreibernČTK / imago sportfotodienst / Yigit Oerme

Sieben Punkte aus drei Spielen und Platz eins in der Gruppe: Österreich kann am Sonntag im Kosovo einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die Liga A machen. Teamchef Ralf Rangnick erwartet in Pristina allerdings ein deutlich schwierigeres Spiel als beim 3:1 in Wien.

Österreichs Nationalteam möchte einen gelungenen Nations-League-Lehrgang am Sonntag, 18:00 Uhr mit einem Sieg abschließen. Nach dem 2:2 in Irland wartet in Pristina das Auswärtsspiel gegen den Kosovo. Mit drei Punkten könnte die Mannschaft von Ralf Rangnick ihre gute Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg weiter verbessern.

Zum Match-Center: Kosovo vs. Österreich

„Wir wollen den Lehrgang jetzt mit drei Punkten beenden und werden natürlich auf Sieg spielen. Wenn wir die drei Punkte holen, schaut es tabellarisch sehr gut aus“, sagte Patrick Wimmer. Der Wolfsburg-Legionär erwartet allerdings einen unangenehmen Abend: „Wir wissen aber auch, dass es ein schwieriges Spiel wird.“

Rangnick formulierte die Marschroute ähnlich. „Wir wollen auf jeden Fall nicht verlieren. Unsere Spielweise ist aber nicht darauf ausgerichtet, unentschieden zu spielen.“

Rangnick warnt vor schwierigem Rasen

Neben der Mannschaft von Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda könnte auch der Rasen im Stadiumi Fadil Vokrri zum Faktor werden. Rangnick zeigte sich nach den ersten Eindrücken alles andere als begeistert.

 

 

„Ich habe selten so einen ungepflegten Platz gesehen“, sagte der 68-Jährige. Unter diesen Bedingungen werde es für beide Mannschaften schwierig, technisch sauberen Fußball zu zeigen. An der grundsätzlichen Ausrichtung soll sich deshalb aber nichts ändern: „Wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen und mit unserer Spielweise erfolgreich zu sein.“

Das erste direkte Duell der beiden Nationen hatte Österreich in Wien mit 3:1 gewonnen. Seitdem blieb der Kosovo zweimal ohne Niederlage. Auf einen 1:0-Sieg gegen Irland folgte zuletzt ein torloses Remis gegen Israel. Rangnick rechnet deshalb mit deutlich mehr Widerstand als beim ersten Aufeinandertreffen.

„Das wird sicherlich anspruchsvoller als zuhause. Es kann auch sein, dass man Geduld braucht, dass man bestimmte Dinge aushalten muss“, erklärte der Teamchef. Gerade mit zunehmender Spielzeit könnten die Platzverhältnisse zusätzlich zum Problem werden. „Wir müssen beharrlich dranbleiben.“

Schlager beginnt – Danso wieder dabei

Personell kann Rangnick wieder auf Kevin Danso zurückgreifen. Der Innenverteidiger hatte das Spiel in Irland aufgrund einer Gelbsperre verpasst. Grundsätzlich seien alle mitgereisten Spieler einsatzfähig, bei einzelnen Akteuren soll allerdings erst am Spieltag über einen Einsatz entschieden werden.

 

Österreich geht als Favorit ins Duell mit dem Kosovo
Österreich geht als Favorit ins Duell mit dem KosovoFlashscore

 

Eine Entscheidung hat Rangnick bereits getroffen: Alexander Schlager wird gegen den Kosovo im Tor stehen. Wimmer könnte derweil erneut eine wichtige Rolle einnehmen. Der Offensivspieler absolvierte die vergangenen beiden Partien über die volle Distanz und stand auch beim Nations-League-Auftakt mehr als 70 Minuten auf dem Platz. Müdigkeit sei dennoch kein Thema.

Mit einem Sieg in Pristina könnte Österreich vor den abschließenden Gruppenspielen im November einen weiteren wichtigen Schritt machen. Dann empfängt das ÖFB-Team zunächst Irland in Linz, ehe zum Abschluss das Auswärtsspiel gegen Israel in Debrecen wartet.

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