Eigentlich sollte das von Netflix übertragene Großevent eine Zusammenarbeit zwischen Turki Alalshikhs The Ring und UFC-Präsident Dana White werden. Doch genau diese Kooperation sorgt für erhebliche Spannungen: Joshuas Promoter Eddie Hearn liegt seit der Gründung von Zuffa Boxing durch White Anfang des Jahres im Clinch mit dem UFC-Boss. Hearn wirft White vor, durch seine Beteiligung gegen bestehende Promoterverträge zu verstoßen, und fordert seinen Ausschluss von der Vermarktung.
"Dana White darf an der Promotion dieses Kampfs nicht beteiligt sein", stellte Hearn diese Woche gegenüber iFL TV klar. "Netflix hat das offenbar nicht verstanden – niemand redet miteinander. Wenn Netflix dann verkündet, der Kampf finde in Zusammenarbeit mit Dana White statt, müssen wir uns juristisch damit auseinandersetzen. Das ist ärgerlich, aber wie wir schon vor Gericht in Großbritannien gezeigt haben, pochen wir auf die Einhaltung unserer Verträge."
Sucht Fury schon nach Ersatz?
Fury sieht die Schuld für das drohende Scheitern ganz klar bei der Gegenseite und spart nicht mit Kritik: "Anthony Joshua und Eddie Hearn versuchen, sich aus dem Staub zu machen. Es geht hier vor allem um Hearns Ego – er denkt sich ständig neue Ausreden aus und droht mit einer Absage."
Der "Gypsy King" deutete zudem an, dass bereits nach Ersatzgegnern gesucht werde: "Turki Alalshikh schaut sich schon nach echten Männern um, die bereit sind zu kämpfen. Eddie Hearn hat uns den größten Kampf der Boxgeschichte gekostet."
