"Das macht mich nicht so nervös", sagte Lange nach dem Spiel bei MagentaSport: "Es waren sehr gute Spiele. Im dritten Viertel haben wir ein bisschen den Faden verloren."
Das DBB-Team habe aber "viel gelernt", erklärte der Coach. Topscorerin Alexandra Wilke meinte: "Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht."
Match-Center: Deutschland vs. Türkei
Ohne Starspielerinnen
Bundestrainer Lange konnte gegen die Türkei, ebenfalls bei der WM dabei, mit Luisa Geiselsöder weiterhin nur eine WNBA-Spielerin aufbieten. Frieda Bühner (beide Portland Fire) saß auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz.
Die angeschlagene Nyara Sabally (Toronto Tempo) verfolgte das Spiel von der Tribüne, könnte jedoch wie ihre ältere Schwester Satou für die WM ausfallen. Leonie Fiebich (beide New York Liberty) verstärkt voraussichtlich erst in einigen Tagen die Mannschaft. "Dann sieht es etwas anders aus", sagte Lange.

Einbruch in der Schlussphase
Vor großer Kulisse hatte das deutsche Team anfangs enorme Probleme an der Dreierlinie. Die ersten sechs Würfe gingen daneben, dann brach Wilke kurz vor Ende des ersten Viertels den Bann. Eine Initialzündung, fortan lief es deutlich besser, nach einem 11:0-Run hieß es 30:17.
Das Team des Deutschen Basketball Bundes (DBB) um Wilke (15 Punkte) behauptete zunächst seinen Vorsprung, brachte sich durch Unkonzentriertheiten aber unnötig in Schwierigkeiten – und die Türkei zurück ins Spiel. Es blieb offen, Alexis Peterson vergab die letzte Chance zum Sieg neun Sekunden vor Schluss.
Doppel-Spieltag gemeinsam mit Männern
Der Test in der schon nachmittags gut gefüllten Lanxess Arena fand im Rahmen eines Doppel-Spieltages statt. Die deutschen Männer treten am Abend (20 Uhr/MagentaTV) in der WM-Qualifikation auf dem Kölner Parkett gegen die Niederlande an. "Ich finde das super mit den Frauen", hatte Kapitän Dennis Schröder im Vorfeld gesagt, das Event sei "sehr cool".

