Namen wie Jack Nicklaus, Tiger Woods, Arnold Palmer oder Phil Mickelson sind untrennbar mit dem Mythos Augusta verbunden. Mit diesen Legenden gingen historische Glanzleistungen einher: Man denke an Dustin Johnsons Fabelrekord von 20 unter Par (2020), Tiger Woods' Dominanz mit 12 Schlägen Vorsprung (1997) oder Rory McIlroys emotionalen Grand-Slam-Sieg im Playoff 2025. Das Masters schreibt Geschichten – sei es am ikonischen 16. Loch, in den Pinienwäldern oder in der legendären „Amen Corner“.
Flashscore lässt 89 faszinierende Turniere Revue passieren und präsentiert die Top 10 der denkwürdigsten Momente:
1: Tiger Woods' Chip auf der 16 (2005)
Um im Rennen um sein viertes Green Jacket zu bleiben, brauchte Tiger Woods ein Wunder. Nach einer missglückten Annäherung lag sein Ball am Rand des Grüns. Tiger spielte einen perfekten Wedge-Chip: Der Ball rollte quälend langsam auf das Loch zu, verharrte kurz an der Kante und fiel schließlich unter dem tosenden Jubel der Zuschauer hinein. Dieser Birdie ebnete den Weg zum Sieg im Stechen gegen Chris DiMarco.
2: Louis Oosthuizens Albatros auf der 2 (2012)
Als erst vierter Spieler der Masters-Geschichte gelang dem Südafrikaner Louis Oosthuizen das Unmögliche: Ein Albatros. Auf dem zweiten Loch (Par 5) fand sein zweiter Schlag über das gesamte Grün hinweg den Weg direkt ins Loch. Was für ein seltener und ästhetischer Anblick!
3: Rory McIlroy spielt die goldene 17 für den Grand Slam (2025)
Elf Jahre musste Rory McIlroy warten, bis er seinen Karriere-Grand-Slam vollenden konnte. In einem dramatischen Playoff gegen Justin Rose schien ihm der Sieg erst zu entgleiten. Doch an der 17 bewies er Nervenstärke: Ein brillanter Schlag landete nur Zentimeter neben der Fahne. Nach dem anschließenden Tap-In-Birdie war der Weg frei für seinen historischen Triumph.
4: Phil Mickelsons Wunderschlag aus den Bäumen (2010)
"Phil the Thrill" machte seinem Namen alle Ehre, als er am 13. Loch (Par 5) tief zwischen Pinienbäumen feststeckte. Statt den Ball sicher auf das Fairway zurückzuspielen, wagte er den riskanten Schlag durch eine schmale Lücke Richtung Grün. Er traf den Ball perfekt, legte ihn direkt an die Fahne und sicherte sich so den Sieg.
5: Bubba Watson holt sich mit einem Hook-Wedge den Sieg (2012)
In einem Sudden-Death-Playoff gegen Oosthuizen schien Bubba Watson nach einem völlig verzogenen Drive im Wald chancenlos. Doch mit einem unglaublichen 44-Yard-Schlag bog er den Ball mit extremem Hook um die Bäume herum direkt aufs Grün. Es war die Geburtsstunde eines der ikonischsten Schläge der Golfgeschichte.
6: Sandy Lyle aus dem Bunker zum Jackett (1988)
Am finalen Loch lag Sandy Lyle gleichauf mit Mark Calcavecchia im Fairway-Bunker. Mit einem sauberen Schlag mit dem 7er-Eisen beförderte er den Ball aus dem Sand auf das Grün, wo dieser perfekt Richtung Loch rollte. Nur Zentimeter blieben übrig – ein Birdie-Putt, der ihm sein zweites Major bescherte.
7: Jack Nicklaus versenkt den Putt aus 40 Fuß (1975)
Der "Golden Bear" untermauerte seinen Status als bester Golfer seiner Zeit, als er an der 16 einen fast 13 Meter langen Birdie-Putt versenkte. Dieser Moment brach den Widerstand seiner Konkurrenten Tom Weiskopf und Johnny Miller und sicherte Nicklaus sein fünftes Grünes Sakko.
8: Larry Mizes 140-Fuß-Chip im Playoff (1987)
Der Lokalmatador Larry Mize stand im Playoff gegen die Legenden Seve Ballesteros und Greg Norman unter gewaltigem Druck. Während Norman sicher auf dem Grün lag, musste Mize aus etwa 42 Metern chippen. Der Ball tanzte über das Grün und fiel tatsächlich zum Sieg hinein – ein Schock für Norman und eine Sensation für Augusta.
9: Gene Sarazens "Schlag, der um die Welt ging" (1935)
Obwohl kaum jemand live dabei war, ist dieser Albatros legendär. Sarazen versenkte seinen zweiten Schlag aus 235 Yards zum Double-Eagle. Damit holte er einen Drei-Schläge-Rückstand auf, erzwang ein Playoff und wurde zum ersten Spieler, der den modernen Grand Slam gewann. Dieser Schlag machte das Masters weltweit berühmt.
10: Jack Nicklaus schafft ein schönes Eagle auf der 16 (1986)
Mit 46 Jahren war Nicklaus bereits abgeschrieben, doch 1986 startete er ein zeitloses Comeback. Mit einer sensationellen 30 auf den zweiten neun Löchern kämpfte er sich heran. An der 16 landete sein Abschlag mit dem 5er-Eisen direkt am Stock. Das anschließende Birdie (und das Eagle zuvor an der 15) führten zu seinem sechsten und letzten Masters-Sieg – unvergessen kommentiert mit Verne Lundquists "Yes, sir!".
