Der Coach von Kap Verde, der kleinsten Nation, die sich je für die K.o.-Phase einer WM qualifiziert hatte, haderte nicht lange mit der Pleite in einem Krimi gegen Argentinien (2:3 n.V.). "Besonders in der Verlängerung hatten wir das Gefühl, Argentinien noch einmal ernsthaft gefährden zu können", sagte Brito. Dass sein Team die Albiceleste "bis tief in die Verlängerung hinein" unter Druck gesetzt habe, "erfüllt uns mit Stolz".
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Das Überraschungsteam der WM verlässt die USA aber mit guten Erinnerungen. "Wir sind sehr stolz auf alles, was wir erreicht haben. Natürlich sind wir enttäuscht über das Ergebnis, weil wir in die nächste Runde einziehen wollten", sagte Vozinha, der durch seine Leistung gegen Spanien (0:0) zum Star wurde und einen Hype in den Sozialen Medien erlebte: "Wir scheiden erhobenen Hauptes aus."
Dem schloss sich der Trainer an. "Während des gesamten Turniers wollten wir Fußball spielen – selbst gegen die besten Mannschaften der Welt", sagte Brito: "Wir haben nie versucht, das Spiel zu zerstören oder Zeit zu schinden. Wir wollten jedem Gegner auf Augenhöhe begegnen."
Diese Leistung werde "in die Geschichte unseres Landes eingehen." Und vielleicht, ergänzte er, "gibt sie auch anderen kleinen Nationen Hoffnung, dass man mit Organisation, Charakter und harter Arbeit Großes erreichen kann."

