Wechselwunsch hinterlegt
Das Problem: Dylan Larkin hat eine Klausel in seinem Vertrag, die den Detroit Red Wings untersagt, ihn ohne seine Zustimmung abzugeben. Deshalb hat der Center entschieden, dass nur bestimmte Klubs für ihn als Ziel infrage kommen. Laut Medienberichten stehen auf Larkins Liste zehn Mannschaften.
"Angesichts der Teams, die Dylan auf seiner Liste hat, ist es schwierig, eine Einigung zu erzielen", sagte Shawn Horcoff, Interims-General-Manager der Red Wings. "Ein solcher Transfer bringt erhebliche Herausforderungen mit sich – etwa wenn man versucht, ein Gehalt wie das von Dylan in ein anderes Team zu integrieren und gleichzeitig die passenden Gegenwerte zu finden. Es ist also kompliziert."
Detroit hatte Larkin nach dessen Wechselwunsch das Kapitänsamt entzogen. Der Profi erschien zum Trainingscamp, absolvierte seitdem zehn von 13 Saisonspielen und kam dabei auf sechs Punkte (zwei Tore, vier Assists). Der in Waterford vor den Toren Detroits geborene Larkin ist in der vierten Saison eines Achtjahresvertrags mit einem Volumen von 69,6 Millionen Dollar.
Präzedenzfall Hellebuyck
Zuletzt gab es ähnliche Probleme bei den Winnipeg Jets. Stargoalie Connor Hellebuyck, an Larkins Seite mit den USA Olympiasieger in Mailand, hatte ebenfalls einen Abschied forciert.
Nach viel Ärger transferierte die Franchise Hellebuyck zu den New Jersey Devils. Der 33-Jährige hatte seit seinem NHL-Debüt 2014 für die Jets gespielt und war dreimal als bester Torhüter sowie einmal als bester Spieler der Liga ausgezeichnet worden.
