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"Kein Spiel wie jedes andere": Real Madrid erwartet wegweisendes Clásico

Reals Starcoach José Mourinho
Reals Starcoach José MourinhoREUTERS/Guglielmo Mangiapane

Beim 265. Clásico am Sonntag könnte der FC Barcelona an der Tabellenspitze enteilen. Die Gäste aus Madrid und ihr prominenter Coach stehen unter gehörigem Erfolgsdruck.

Neun Punkte Rückstand auf den Erzrivalen, das Nachsehen in der ewigen Clásico-Bilanz und ganz früh in der Saison eine Trainerdiskussion um Exzentriker José Mourinho: Ein Horrorszenario für Fans von Real Madrid.

Doch den größten Fußballklub der Welt trennt nur eine prestigeträchtige Auswärtsniederlage davon, dass es Realität wird. "Es ist zwar nur ein weiteres Ligaspiel, aber es ist kein Spiel wie jedes andere", sagte Mourinho bei Movistar vor dem 265. Duell mit dem FC Barcelona.

Die direkten Duelle
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Während das von Hansi Flick gecoachte Barça nach seiner Champions-League-Niederlage gegen Paris Saint-Germain (2:4) zwar ein paar Wunden zu lecken hat, aber in der Liga voll auf Kurs liegt, sind die Königlichen am Sonntag (21 Uhr/DAZN) schon zum Siegen verdammt.

Match-Center: Barcelona vs. Real

Gerüchte um Deschamps 

In Madrid brennt es (trotz vier Pflichtspielsiegen in Folge) schließlich an mehreren Herden. Der Stürmerstar Vinícius Júnior? Völlig außer Form und in Barcelona rotgesperrt. Das Projekt Meisterschaft? Nach zwei frühen Niederlagen bereits arg gefährdet. Und der Starcoach? Dem Vernehmen nach schon fast wieder vor dem Aus.

Tabellenspitze LaLiga
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Das jedenfalls suggerierten zuletzt die Berichte mehrerer gut vernetzter Journalisten. Die Quintessenz: Trotz des überzeugenden 4:1 gegen RB Leipzig in der Königsklasse zuletzt fehlt es den Verantwortlichen rund um den legendär ungeduldigen Florentino Pérez an spielerischer Entwicklung.

Und so würden sich die Bosse im Hintergrund bereits mit einer möglichen Verpflichtung etwa des ehemaligen Frankreich-Trainers Didier Deschamps befassen – für den Fall, dass es bei Mourinho und seinem Team nicht schnell bergauf geht.

Der Portugiese selbst gibt sich gelassen. Wobei: Eine Thematik verleitete Mourinho, der nach der Verkündung der Vinicius-Sperre kürzlich mal wieder eine Verschwörung gewittert hatte, im Vorfeld des Duells dann doch zu einer Klage.

Die Tatsache nämlich, dass der Gegner unter der Woche bereits am Dienstag randurfte, während Real mittwochs gegen Leipzig spielte. "Uns fehlen 24 Stunden Regenerationszeit", maulte er, "aber wir sind auf dem richtigen Weg."

Mourinho und Mbappé
Mourinho und MbappéREUTERS/Violeta Santos Moura

Ausgeglichene Clásico-Bilanz

Auf Mourinho wartet am Sonntag bereits der 18. Clásico seiner Laufbahn. Insgesamt ist es das 265. Pflichtspiel zwischen den großen spanischen Klubs.

Aktuell herrscht tatsächlich eine ausgeglichene Bilanz, bei insgesamt 52 Unentschieden haben beide Teams bislang 106 Siege gefeiert. Beim FC Barcelona werden sie deshalb alles dafür tun, die Bilanz auf ihre Seite zu ziehen – und nebenbei einen neuen Startrekord in LaLiga aufzustellen.

Für Flick sieht es gut aus

Der Clásico, sagte Flick, sei natürlich "immer wichtig für uns". In der vergangenen Saison demütigten die Katalanen den Gegner, als sie mit einem 2:0 gegen Real die Meisterschaft perfekt machten – nun gilt es, sich nicht vom Stimmungsdämpfer gegen PSG herunterziehen zu lassen.

Dafür gibt es auch eigentlich keinen Grund: Die Topform von Starstürmer Lamine Yamal, die Rückkehr des wiedergenesenen Kapitäns Raphinha, die Siegesserie in Heimspielen, die bis in den November 2025 zurückreicht und ja, vielleicht auch die Unruhe beim Rivalen: das alles spricht für den FCB.

Raphinha steht wieder zur Verfügung
Raphinha steht wieder zur VerfügungREUTERS/Stephane Mahe
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